
LAMPERTHEIM – In Rekordzeit von 6 Monaten wurde das neue Erweiterungsgebäude der Pestalozzischule mit sechs neue Klassenräumen sowie einer Mensa für 120 Kinder inklusive Küche am Dienstagvormittag offiziell seiner Bestimmung übergeben. Das architektonische Holzgebäude war aufgrund steigender Schülerzahlen notwendig geworden und setzt nicht nur im Bereich neuer Pädagogik, sondern in Sachen Barrierefreiheit und Energieeffizienz Akzente im Kreis Bergstraße. Rund 6 Millionen Euro wurden in die Schulerweiterung mit ansprechender und angenehmer Lernumgebung investiert.
Gefeiert wurde der Abschluss des Bauprojektes musikalisch vom Pestalozzi-Schulchor mit dem Jahrgang 3 und der Klasse 4a. „Schule ist mehr, mehr, mehr – immer mehr wissen, als vorher …“ intonierten die Kinder begeistert. Voller Vorfreude auf die Inhalte und Möglichkeiten, die der neue Lernort bieten wird. Auf Schulleiterin Michaela Ohse-Beck schwappte die Begeisterung bei der Begrüßung ebenfalls über. „Schule ist nicht egal“, betonte die Pädagogin. Beeindruckt zeige sie sich nicht nur von der schnellen Bauzeit. Das neue Gebäude führe sich auch hervorragend i das gesamte Umfeld ein. „Es geht einem gut im Gebäude“, verwies Ohse-Beck auf die tolle Luftqualität im Inneren, was eine immense Wohltat sei. Einladend zum Lernen, Mittagessen und Verweilen mit viel Raum und Platz zum Lehren und Arbeiten, so Michaela Ohse-Beck.
„Ich kümmere mich darum, dass wir gute Schulen haben“, erläuterte Christian Engelhardt den jungen Zuhörern eine seiner Funktionen als Landrat. Der Erweiterungsbau sei ein ganz besonderes Lego-Haus, aber Legos aus Holz, veranschaulichte Engelhardt. An die Erwachsenen gerichtet erklärte der Landrat, dass dass Projekt ein weiterer Mosaikstein sei, um den steigenden Schülerzahlen in der wachsenden Stadt Lampertheim gerecht zu werden. „Der Schlüssel für modernes Lernen“, so Christian Engelhardt. Sein Appell: „Macht das Allerbeste aus dem Gebäude“. Dieses wurde in Modulbauweise aus hochwertigem Holt gefertigt, beinhaltet eine Dachbegrünung und erfüllt klimafreundliche Standards. Er könne sich nur schwer vorstellen, dass Eltern in ihrer Zukunftsplanung negativ durch Kapazitätsengpässe aufgrund fehlender Unterrichtsräume beeinflusst würden. Für Familien im Kreis gute Rahmenbedingungen zu schaffen, sei sein Credo. „Volle Schulen sind toll, denn Kinder sind unsere Zukunft“, meinte Engelhardt an die Adresse von Lampertheims Bürgermeister Gottfried Störmer gerichtet. Entsprechend nannte er anstehende Projekte an der Schillerschule, Lessing-Gymnasium und Alfred-Delp-Schule. Störmer entgegnete, dass man dankbar sei für die Investitionen und die Stadt gerne ihre Teil dazu beitrage, damit die Schulentwicklung weiterhin im Fokus stehe. „Immer viel Spaß beim Lernen“, wünschte das Lampertheimer Stadtoberhaupt. Die Realisierung des Vorhabens in Modulform habe Kritiker überzeugt, so Störmer abschließend.
Dr. Christine Dacho, Elternbeiratsvorsitzende, zeigte sich erleichtert, dass die Monate der Einschränkungen und Entbehrungen nun ein Ende hätten. „Die Pestalozzischule als großer kräftiger Baum verfüge nun mit dem neuen Gebäude über einen weiteren mächtigen Ast“, fügte Dr. Dacho an. Sie hoffe, dass jeder im Schatten des Baumes mit seinen dicken Wurzeln an Werten Kraft und Inspiration schöpfe, nachdem alle Verantwortlichen das Projekt toll gemeistert hätten.
Steffen Heumann











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