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  • Do., 06. Mai 2021, 16:03 Uhr
    KAMPF GEGEN CORONA: Kreisspitze informiert über aktuelle Situation rund um das Impfen sowie das Infektionsgeschehen im Kreis

    Schulen kehren am Montag in Wechselunterricht zurück

    Gute Nachrichten: Ab Montag öffnen die Schulen im Kreis Bergstraße wieder für die Schüler aller Jahrgangsstufen im Wechselunterricht. Archivfoto: Benjamin Kloos


    KREIS BERGSTRASSE – Am Donnerstag informierten Landrat Christian Engelhardt, die Erste Kreisbeigeordnete Diana Stolz sowie der hauptamtliche Kreisbeigeordnete Karsten Krug im Rahmen einer Videopressekonferenz über die für die Region relevanten Neuigkeiten rund um die Coronavirus-Pandemie informieren.

    Landrat Christian Engelhardt betonte zu Beginn, dass „es eine gute Perspektive über den Muttertag hinaus gibt was das Infektionsgeschehen angeht: Wir werden ab Montag wieder Wechselunterricht für alle Jahrgangsstufen an den Schulen haben! Und wahrscheinlich werden wir am Montag auch wieder zu einer Öffnung der Geschäfte nach dem Modell „Click & Meet” zurückkehren können”. Für die endgültige Entscheidung hierzu fehlen noch die Inzidenzzahlen von Freitag, nach derzeitigem Stand steht einer entsprechenden Erweiterung des Angebotes weg von „Click & Collect” nichts im Weg.

    Mit Blick auf das Impfen freute sich Landrat Engelhardt, dass „wir die Marke von 80.000 Impfungen am Donnerstag überschritten haben. Davon sind mehr als 60.000 Erst- und mehr als 20.000 Zweitimpfungen. Und auch die Impfung der etwa 2.000 Feuerwehrfrauen und -männer wird in dieser Woche abgeschlossen werden.“

    Als nächste Sonderimpfaktion plant der Kreis derzeit Impfungen der Gemeinschaftsunterkünfte sowie der Obdachlosenunterkünfte. „Hier werden wir den Impfstoff von Johnson und Johnson impfen, da bei diesem eine einmalige Impfung ausreicht. Der Impfstoff wird uns durch das Land Hessen für diese Aktion zur Verfügung gestellt.” 

    Ein weiterer Aspekt, der die Kreisspitze derzeit beschäftigt, ist das unterschiedliche Infektionsgeschehen je nach sozialem Kontext, wobei auch der Migrationshintergrund durchaus eine Rolle spielen kann. „Wir haben ein überproportionales Infektionsgeschehen, wo Menschen dicht zusammen leben. Unser Interesse ist es, das Infektionsgeschehen überall zu senken, dafür müssen wir alle Menschen erreichen”, so Landrat Engelhardt. „Wir müssen daher dafür sorgen, dass dort, wo Menschen eng zusammenleben, schnell ein Impfschutz erreicht wird.” Hierzu wird Landrat Engelhardt in der kommenden Woche intensiv Gespräche führen.

    Die Erste Kreisbeigeordnete Diana Stolz blickte zunächst auf die aktuellen Infektionszahlen. So lag der Inzidenzwert am Donnerstag „bei 120,98 nach unseren Werten, der RKI-Wert liegt nahezu gleich. Wir haben derzeit erfreuliche Zahlen was das infektionsgeschehen betrifft, dieses geht zurück. Auch bei Schnelltestungen und Reihentestungen nimmt die Rate der positiven Fälle ab”, so die Gesundheitsdezernentin. „Wir haben nur noch rund ein Prozent der Über-80-Jährigen bei den aktuellen Infektionsfällen und keine Altersgruppe mehr bei einer Inzidenz von über 200.”

    Das Durchschnittsalter bei den stationären Fällen ist mittlerweile unter 60 Jahren gesunken, da leider derzeit auch zwei Kinder in stationärer Behandlung sind. 40 Prozent der Menschen, die stationär behandelt werden müssen, sind aktuell zwischen 60 und 69 Jahren alt, wobei grundsätzlich alle Altersgruppen vertreten sind. Der Altersdurchschnitt bei an und mit Covid-19 verstorbenen Personen liegt erstmals seit Oktober 2020 unter 80 Jahren. 

    Mit Stand von Donnerstag war keine Pflegeeinrichtung betroffen, darf jedoch drei Kindertagesstätten mit jeweils einer bis drei betroffenen Personen sowie 16 Schulen mit jeweils einer bis drei betroffenen Personen.

    Der Kreisbeigeordnete Karsten Krug blickte zunächst auf die aktuelle Situation bezüglich der Bußgeldstelle. Hier liegt der Gesamtwert an gemeldeten Fällen bei 1.588. Im Bereich der Gemeinschaftsunterkünfte sind aktuell 39 Personen betroffen, die sich auf zwölf Unterkünfte verteilen, wobei auch größere Familien betroffen sind. Benjamin Kloos

     
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