
GROSS-ROHRHEIM – Mit Rechtsextremismus und dem Umgang damit beschäftigt sich ein Filmabend der Evangelischen Kirchengemeinde Groß-Rohrheim. Sie zeigt am Dienstag, 29. September, um 19.30 Uhr, im evangelischen Gemeindehaus, Speyerstraße 5, die Folge „Schottys Kampf“ aus der NDR-Serie „Der Tatortreiniger“. Im Anschluss können die Gäste über das Thema diskutieren. Der Eintritt ist frei. „Gezeigt wird ein Kurzspielfilm zu dem sehr aktuellen Thema Rechtsextremismus und einen ganz eigenen Umgang damit“, kündigt die Kirchengemeinde an. Den Abend moderiert Wolfgang Luley. Er ist Theologe und Mitarbeiter des Katholischen Filmwerks in Frankfurt. „Schottys Kampf“ führt den Tatortreiniger Heiko Schotte, genannt Schotty, in das Vereinsheim einer rechtsextremen Gruppe. Dort soll er die Spuren eines tödlichen Unfalls beseitigen. Ein Vereinsmitglied ist beim Putzen eines Wandgemäldes von einer Leiter gestürzt. Schotty stößt bei seiner Arbeit auf Hakenkreuze, eine Hitlerbüste, Wehrmachtsuniformen und andere NS-Devotionalien. Die Evangelische Kirchengemeinde möchte den Filmabend deshalb nicht mit dem Abspann enden lassen. Nach der Vorführung besteht Gelegenheit, über Rechtsextremismus und den Umgang damit ins Gespräch zu kommen. Wolfgang Luley begleitet und moderiert die Diskussion. Die Episode erhielt 2012 einen Grimme-Preis. Die Jury bezeichnete „Schottys Kampf“ als politischen Beitrag, der das Thema nicht didaktisch behandle, sondern mit den Mitteln der Komödie. Die Episode erhielt 2012 einen Grimme-Preis. Die Jury bezeichnete „Schottys Kampf“ als politischen Beitrag, der das Thema nicht didaktisch behandle, sondern mit den Mitteln der Komödie. zg