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  • Mo., 01. August 2022, 16:08 Uhr
    SPD SOMMERTOUR: Ortsvorsteher Karl-Heinz Berg, SPD Vorsitzender Jens Klingler und Erster Stadtrat Marius Schmidt begrüßten rund 30 Bürgerinnen und Bürger auf dem Schulhof

    Seehofschule platzt aus allen Nähten

    Michael Plößer und Karl-Heinz Berg vom Hüttenfelder Ortsbeirat, Schulleiterin a.D, Karin Böttger, 1. Stadtrat Marius Schmidt, SPD Vorsitzender Jens Klingler (v. l.) auf dem Hof der Seehofschule. Foto: ehr


    HÜTTENFELD – Bei ihrer diesjährigen Sommertour lud die SPD alle interessierten Hüttenfelder Bürger zu einem Ortstermin in die Hüttenfelder Seehofschule ein. Ortsvorsteher Karl-Heinz Berg konnte zusammen mit dem SPD Vorsitzenden Jens Klingler und dem Ersten Stadtrat Marius Schmidt knapp 30 Bürgerinnen und Bürger auf dem Schulhof begrüßen. Die gerade in den Ruhestand verabschiedete Schulleiterin Karin Böttger gab zunächst einen kurzen Überblick über die Entwicklung der Hüttenfelder Grundschule in den letzten Jahrzehnten. Nachdem in den 90er Jahren noch von einer Schließung der Schule die Rede war, machten die steigenden Geburtenraten im Lampertheimer Stadtteil gar einen Neubau im Jahr 2000 notwendig. Inzwischen besuchen knapp 100 ABC-Schützen die Schule und da die Zahlen in den nächsten Jahren stabil bleiben sollen, wurde nochmals erweitert. Ein Ausbau des Dachgeschosses oder ein Anbau neben der neuen Schule kam nicht in Frage. Also wurden 2 Module neben das 1906 errichtete denkmalgeschützte alte Schulgebäude gestellt.

    Bei einem Rundgang waren die Hüttenfelder Bürger besonders an den Modulen – andere nennen sie Pavillions oder gar Container – interessiert, denn das alte Schulgebäude haben die meisten von ihnen einst selbst besucht. Dass es die alte Schulhupe noch gab, die einst das Ende der Hofpause signalisierte und sogar noch funktionierte, überraschte sogar die derzeit tätigen Lehrerinnen, bei denen dieses Gerät in Vergessenheit geraten ist.

    Die beiden neuen Module sind technisch zwar auf dem neusten Stand, weisen aber in Sachen Raumgröße Nachteile auf. „Bei Gruppenarbeiten wird’s schon kuschelig“, bemerkte Frauke Böhm, die seit 8 Jahren mit dem „Flex-Konzept“ gute Erfahrungen gemacht hat. Hinter diesem Begriff steckt der flexible Schulanfang der Klassenstufen 1 und 2. Die Kinder können ihre Lernwege individuell gestalten. Das Schulamt hat bereits die Qualität der Lernleistungen gelobt.

    Obwohl diese neuen Module nicht optimal bewertet werden, lässt die Verkleidung darauf schließen, dass sie mehr als nur ein Provisorium sein sollen.

    Im Anschluss an den sehr informativen Rundgang lud die SPD die Bürgerinnen und Bürger zu einem kleinen Imbiss auf dem Gelände der Hüttenfelder Kleingärtner ein. zg

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