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  • Fr., 23. November 2018, 09:09 Uhr
    Stadtgärtnerei verlegt Spielgeräte aus der Burgunderstraße in den Krieglachring

    Seilbahn kommt bei den Kindern besonders gut an

    Viel Spaß hatten die Kinder der Igelgruppe mit ihren Erzieherinnen von der Kita Villa Kunterbunt bei ihrem kleinen Ausflug auf den nahegelegenen Spielplatz im Krieglachring. Foto: Eva Wiegand


    BÜRSTADT - „Cool“ finden die Kinder der Kita Villa Kunterbunt das neu aufgebaute Spielgerät auf dem nicht weit von der Kindertagesstätte entfernten Spielplatz im Krieglachring. Denn sie waren es, die nach der offiziellen TÜV Abnahme die Seilbahn als erste in Beschlag nehmen durften. Ergänzt wurde das „alte“ Lieblings-Spielgerät der Kinder vom ehemaligen Spielplatz Burgunderstraße beim Wiederaufbau durch ein Fallschutzvlies. Dieses verhindert, wie Jürgen Rückert, Leiter der Stadtgärtnerei, erklärte, zukünftig nicht nur, dass sich in einer Kuhle unter dem Gerät Matsch und Schlamm bildet, sondern auch, dass die Kinder im Fall der Fälle auf weichem Untergrund landen. „Letzte Woche ist alles fertig geworden“, berichtete Bürgermeisterin Barbara Schader stolz. „Damit wollen wir deutlich machen, dass der Fokus nicht nur auf der alla-hopp-Anlage liegt“, machte sie deutlich. Lieber mehr Qualität statt Quantität sei das Motto des Spielplatzentwicklungskonzepts. So sollen, wie es die Rathauschefin formuliert, „Leuchtturmspielplätze“ in der Stadt verteilt sein, die verbliebenen Spielplätze aufgewertet werden. Im Zuge des Umbaus des Spielplatzes Krieglachring hatten auch die Doppelfederwippe und zwei Federwipptiere aus der Burgunderstraße ihren neuen Einsatz. Zudem wurden im Rahmen des Umbaus zwei neue Parkbänke aufgestellt sowie Rodungsarbeiten von Sträuchern durchgeführt, um im weiteren Verlauf der Umgestaltung Parkraum für die Besucher zu schaffen. Um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten, wurden an der Seilbahn nicht nur verschiedene Standhölzer ausgetauscht, auch ein neues Seilbahnseil sowie die dazugehörigen Federpuffer wurden angeschafft. Mit einer neuen Fallschutzeinfassung für die Federwipptiere und einem Sicherheitsbereich aus Sand für die Doppelfederwippe kamen schließlich Materialkosten von insgesamt 15.000 Euro zusammen, von denen alleine das Fallschutzvlies mit 8.500 Euro zu Buche schlug. Die Arbeitsstunden in Eigenleistung betrugen circa 400 Stunden. Als nächster Schritt ist in 2019 nicht nur die Anlegung von Parkplätzen geplant. Auch soll noch ein Sandspielgerät sowie eine Doppelschaukel auf dem Spielplatz Krieglachring aufgebaut sowie ein Wasserspielplatz angelegt werden. Außerdem können sich nicht nur die Besucher des Spielplatzes, sondern auch die umliegenden Anwohner mit dem vierspurigen Ausbau der B47 auf eine höhere Lärmschutzwand freuen. Eva Wiegand

     

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