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  • Do., 03. Februar 2022, 09:53 Uhr
    BETREUUNGSPLÄTZE: Gemeindekindertagesstätte Glückskäfer für 75 Kinder umstrukturiert 

    Seit Januar mehr Kinder aufgenommen

    Bei den Glückskäfern gibt es mehr Plätze für die Kita-Kinder. Die Krippengruppe soll im April ihre neuen Räumlichkeiten auf der Pfaffenau beziehen. Im Bild (von links): Kita-Leiterin Britta Spatz, Stellvertreterin Franziska Lovecchio und Bürgermeister Volker Scheib. Foto: Hannelore Nowacki


    WATTENHEIM – In Biblis wächst die Kinderzahl und Eltern, die für ihr Kind einen Platz in einer Kindertagesstätte (Kita) oder einer Krippe suchen, haben es oft nicht leicht – es gibt eine lange Warteliste. Lösungen werden gesucht und für die Gemeindekindertagesstätte Glückskäfer in Wattenheim ist kurzfristig schon eine Lösung als einer der ersten Schritte gefunden. Über das neue Angebot und die weiteren Pläne informierten Bürgermeister Volker Scheib und Kita-Leiterin Britta Spatz die Presse am Dienstag in einem Gespräch vor Ort. Seit Januar 2022 können in der Kita Glückskäfer zusätzlich etwa 13 Kinder aufgenommen werden. Möglich wurde dies durch eine Umstrukturierung, für die es seit Jahresanfang eine neue Betriebserlaubnis gibt und die Aufnahme von 75 anstatt nur 50 Kindern im Alter von 2 bis 6 Jahren ermöglicht. Der Krippenbereich für die ein- bis zweijährigen Kinder wird räumlich ausgegliedert, bleibt jedoch Teil der Glückskäfer. Wie viele Betreuungsplätze überhaupt benötigt werden, erbrachte ein Informationsabend im Herbst, zu dem alle Eltern eingeladen waren, die für ihre Kinder 2021 und 2022 keinen Platz bekommen hatten. An diesem Abend erfuhren die Eltern auch von den Vorhaben und Plänen der Gemeinde Biblis, die Abhilfe schaffen sollen. Als Übergangslösung wurden Notkrippenplätze in Nachbarkommunen gefunden und die Eltern erhielten Unterstützung bei der Vermittlung von Tagesmüttern. Fürs erste werden die Krippenmöbel eingelagert, denn schon in dieser Woche werden die neuen Kita-Möbel geliefert, teilte Britta Spatz mit. Zukünftig soll es bei den Glückskäfern Im langen Wingert drei Funktionsräume geben: Bauen, Konstruieren und Magnetismus, Kreativität und Forschen sowie Rollenspiel und Musik. Allerdings verhindern die Corona-Bestimmungen aktuell die Umsetzung, denn die Kinder sollen in festen Gruppen betreut werden. Die Eltern werden im Februar über Platzzusagen schriftlich informiert, für die Kita nächste Woche, für die Krippe Ende Februar. Der tatsächliche Bedarf habe mit diesen Schritten nicht zu hundert Prozent erfüllt werden können, aber die Situation habe durch die Schaffung von maximal 25 Plätz in Krippe und Kita etwas entschärft werden können. Großes Lob richtete die Kita-Leiterin an die Kinder, für die es auch nicht einfach sei. Bürgermeister Scheib dankte Kita-Leiterin Spatz für die tatkräftige Unterstützung und dem Team, das die Veränderungen unterstütze. In Biblis seien mehr Krippen- und Ü3-Gruppen nötig, betonte Scheib, daran werde weitergearbeitet, es müsse jedoch finanziell machbar sein. Scheib rechnet mit der Einweihung der neuen Krippenräume in Modulbauweise in der Pfaffenau Ende April. Die Bodenplatte für die sieben Module sei bereits gegossen, der Rohbau soll in vierzehn Tagen stehen. Die Lage beschreibt Scheib als „naturnahe“. Britta Spatz erklärte, dass die Krippe organisatorisch zu den Glückkäfern gehöre und weiterhin die Feste gemeinsam gefeiert werden, sofern die Corona-Lage es wieder zulasse. Wie bisher könnten die Krippen-Kinder in die Kita wechseln, wenn sie das Alter erreicht haben. Hannelore Nowacki

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