LAMPERTHEIM – Am letzten Sonntag hatten sich erneut zum Jahrestag der Reichspogromnacht am ehemaligen Standort der Lampertheimer Synagoge zahlreiche Menschen eingefunden, um an das Leid, das der jüdischen Bevölkerung vor 76 Jahren angetan wurde, zu erinnern. „Wir tun das immer wieder und das ist nicht nur richtig, sondern auch wichtig“, betonte Bürgermeister Gottfried Störmer, der gemeinsam mit der Stadtverordnetenvorsteherin Brigitte Stass sowie dem DGB-Ortsverbandsmitglied Norbert Fuchs zu der Gedenkstunde eingeladen hatte. „Die Untaten, die damals geschahen, erfüllen uns mit Trauer und Scham. Und sie werfen uns bis heute quälende Fragen auf: wie konnte es dazu kommen? Wie