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  • Mi., 12. Oktober 2016, 12:39 Uhr
    Interessierte für Mitarbeit in einem Seniorenbeirat zur Rückmeldung bis 30. Oktober aufgerufen

    „Senioren benötigen eigene Interessenvertretung“



    Senioren wie hier bei der Eröffnung der alla hopp!-Anlage nicht nur in das tägliche Leben integrieren, sondern sie dieses gestalten lassen – auch dazu soll der Seniorenbeirat beitragen. Archivfoto: Hannelore Nowacki

    BÜRSTADT – Der demographische Wandel schreitet voran, die Menschen werden immer älter – auch in Bürstadt. Bisher gibt es jedoch keine eigene Interessenvertretung für Senioren in Bürstadt, lediglich auf Kreisebene existiert der Kreisseniorenbeirat. „Wichtig wäre aber, dass es auch direkt vor Ort ein Gremium gäbe, welches die Interessen der Senioren vertritt und gleichzeitig die Förderung der sozialen Kontakte der älteren Mitbürger im Blick hat“, betonte Ortrud Goertz im Gespräch mit dem TIP. Aus diesem Grund ruft sie zur Bildung eines Seniorenbeirates in ihrer Heimatstadt auf und bittet gleichzeitig bis zum 30. Oktober um Rückmeldung aller, die sich eine Mitarbeit in einem solchen Gremium vorstellen können – entweder telefonisch unter 06206/9521176 oder per E-Mail unter goertz@email.de

    „Der Seniorenbeirat ist der Ansprechpartner für alle Senioren ab 60 Jahren aus Bürstadt, Bobstadt und Riedrode. Dieser soll ehrenamtlich und politisch neutral agieren. Er vertritt ihre Belange gegenüber dem Magistrat und der Stadtverordnetenversammlung und in der Öffentlichkeit. Das Gremium sollte aus acht bis zehn Mitgliedern bestehen“, umschreibt Ortrud Goertz den Tätigkeitsbereich und weist gleichzeitig auf die vielfältigen Aufgaben eines solchen Beirates hin: „Eine Hauptaufgabe ist es, die Interessen der Senioren öffentlich zur Sprache zu bringen. Daneben ist es aber genauso so wichtig, als Ansprechpartner für ältere Menschen zur Verfügung zu stehen, ihre Anregungen aufzugreifen und bei Bedarf weiter zu verfolgen sowie die Seniorenpolitik der Stadt aktiv zu gestalten.“ Hierzu gehöre, die städtischen Organe in allen Seniorenangelegenheiten zu beraten und mit allen Organisationen zusammen zu arbeiten, die sich um ältere Menschen kümmern. Ziel sollte es außerdem sein, Räume für Veranstaltungen und auch Veranstaltungen selbst anzubieten und zu ermöglichen. „Zudem sollen in diesem Zusammenhang Ideen zur Verbesserung der Lebensverhältnisse der Seniorinnen und Senioren in Bürstadt entwickelt werden“, ergänzte Ortrud Goertz abschließend. Damit Bürstadt künftig familien-, aber auch seniorenfreundlich ist und bleibt. Benjamin Kloos

     
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