
WATTENHEIM – Punkt 14.11 Uhr begrüßte Maria Sauer die Narren Schar im Dorfzentrum Wattenheim. Ein besonderer Gruß ging an Bürgermeister Volker Scheib sowie die 2. Vorsitzende der Bürgerstifftung Irmgard Morys und den Vertreter der Gemeindevertretung Konstantin Grossmann. Der Saal war bis auf den letzten Platz besetzt und herrlich bunt dekoriert. Nachdem man Kräppel ,die von der VR Bank Ried-Überwald gespendet waren, genossen hatte, zogen die Aktiven unter den Klängen des Narhalla Marsches ein. Der Musiker Aloys Leidner hatte in kürzester Zeit den Saal mit seiner Musik auf seiner Seite. Als Eisbrecher standen Petra Höfig und Christine Jäger bereit. Ihr Zwiegespräch war so genial, dass der Saal tobte.
Hannelore Zehner stieg als Hundenärrin in die Bütt und berichtete was alles verstanden wird wenn man einen Hund Sex nennt. Petra Höfig, Rosi Lauseker, Christine Jäger und Maria Sauer brachten eine Parodie zum Thema: Stadt- und Landfrauen. Uwe Jäger und Udo Müller trafen sich beim Stammtisch und belogen sich gegenseitig. Zum Abschluss des ersten Teils gab es eine Begebenheit im Pflegeheim, unter dem Motto „Rationalisierung im Pflegeheim“ die Szene wurde stumm dargestellt. Die Narren waren aus dem Häuschen vor lauter Lachen. In der Pause wurden Fischbrötchen und Käse-Weck verkauft.
Danach zeigten die Aktiven wie in „Wattre“ die Gass gekehrt wird mit dem Lied: „Un Samstags wird die Gass gekehrt, mir sammeln jeden Dreck“, unter der Begleitung von Toni Sauer an der Gitarre. Dann stieg Brigitte Pöhlau in die Bütt. Sie berichtete in einer humorvollen Art wie und wo man in der heutigen Zeit sparen kann. Zum Finale wurde eine Kloster-Szene dargestellt. Das Kloster Melissengeist mit den Schwestern der ewigen Unruhe, Schwester Hallodria (Rosi Lausecker), Schwester Frikdella (Petra Höfig), Schwester Konstrukta ( Maria Sauer), Schwester Ampulla (Hannelore Zehner), Nixnuzia (Christine Jäger) und die merkwürdige Mutter Oberin (Irmgard Ott). Alle Schwestern waren unzufrieden und wollten raus in die Freiheit. Musikalich wurde das untermalt mit Liedern, die das Publikum begeistert mitsang. Zum Schluss war es ein gemischter Orden, weil die Patres und Brüder (Toni Sauer, Uwe Jäger, Albert Mehler, Udo Müller) sich mit den Schwestern zusammen taten. Zum Abschluss dankte Maria Sauer allen Aktiven, besonders der Oberin Irmgard Ott, die mit 81 Jahren ihre Rolle als „merkwürdige Mutter“ souverän gespielt hatte. Nach dem Abschlusslied „Wo ist noch richtig Fasenacht, hier bei den Seniorn“ ging ein bunter lustiger Nachmittag zu Ende. zg
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