Di., 23. Oktober 2018, 09:15 Uhr
Alexander Bauer bezieht zu Erdverkabelung für geplante Stromleitungen Stellung
„Sicherheit der Anwohner muss gewährleistet sein”
LAMPERTHEIM – Zur Forderung nach einer Erdverkabelung für den Ausbau der von Amprion geplanten Stromleitung auf Lampertheimer Gebiet teilt der Landtagsabgeordnete Alexander Bauer (CDU) mit: „Zurecht führt man in Lampertheim eine Diskussion über die von Amprion geplante Höchststromleitung. Im August haben wir darüber auch im Hessischen Landtag debattiert. Richtig ist: über den Trassenverlauf entscheidet nicht das Land Hessen, sondern die Bundesnetzagentur und die Vorhabenträger. Die CDU-geführte Landesregierung hat aber dazu Stellung zu nehmen. Das hat sie auch getan und die Bundesnetzagentur aufgefordert, einen möglichst breiten Planungskorridor im Verfahren zu wählen, der eine seitliche Verlegung (Verschwenkung) der Leitung ermöglicht. Nur wenn die neue Gleichstromleitung auf der bestehenden Wechselstromtrasse mitgeführt würde, könnte auch die bestehende Wechselstromleitung von der Wohnbebauung abgerückt werden. Eine Erdverkabelung beträfe nur die Gleichstromleitung und die Wechselstromleitung bliebe, wo sie ist. Sollte es sich im konkreten Fall um einen Neubau handeln, würde der Landesentwicklungsplan greifen, indem wir extra zum Schutz der Anwohner einen Mindestabstand von 400 m festgelegt haben. Handelt es sich aber um eine Bestandserweiterung, würde eine Verschwenkung dem Schutz der Anwohner am meisten nützen. Ich habe Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir gebeten, sich bei der Bundesnetzagentur weiter für eine Veränderung zugunsten der betroffenen Anwohner in Lampertheim einzusetzen“, so Alexander Bauer in seiner Mitteilung. zg