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  • Di., 19. Juni 2018, 10:03 Uhr
    Stadtverordnetenversammlung beschloss Prüfung des Landesprogramms „KOMPASS“

    Sicherheitslage mit vielen Akteuren verbessern

    LAMPERTHEIM – Auch in Lampertheim ist Sicherheit im öffentlichen Raum gefragt. Nachdem der Antrag der CDU-Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung einstimmig beschlossen wurde, hat der Magistrat nun den Auftrag, mit dem hessischen Innenministerium Kontakt aufzunehmen, um die Möglichkeiten zur Etablierung der Sicherheitsinitiative „KOMPASS“ (KOMmunalProgAmmSicherheitsSiegel) in Lampertheim zu überprüfen. Wie es im Antrag zur Begründung heißt, können Kommunen mit Hilfe des Landes passgenaue Sicherheitskonzepte erarbeiten und umsetzen – als „Sicherheitspartner“ werden die Kommune, Polizei, Bürgerschaft sowie gesellschaftliche Organisationen und Verbände genannt. Die bei den hessischen Polizeipräsidien angesiedelten „KOMPASS“-Spezialisten leiten die teilnehmenden Kommunen an und es gibt ein Siegel. Als Maßnahmen werden Projekte wie der „Schutzmann vor Ort“ genannt, Sicherheitsberatung für Jugendliche und Senioren, städtebauliche Kriminalprävention mit dem Gütesiegel „Sicher wohnen“, Maßnahmen der Verkehrserziehung, Extremismusprävention, Aufklärungsprogramm wie „HaLT“ oder Cybercrime-Fachberatung. In seiner Rede begründete Björn Hedderich (CDU) begründete den Antrag und wies auf die Einstellung von 1500 Polizisten in Hessen bis 2020 hin. Auf kommunaler Ebene wolle seine Partei ein ganzheitliches Sicherheitskonzept. Auf die Stellentwicklung und Belastungen der Polizei im Bereich des Polizeipräsidiums wies Carola Biehal (SPD) in ihrem Redebeitrag hin – im Durchschnitt komme hier jeder Beamte jährlich auf 144 Überstunden. „Einen Tropfen auf den heißen Stein“ nannte Stefanie Teufel (FDP) die 1500 Polizeistellen. Sicherheit müsse sichergestellt werden, deshalb begrüße sie das Programm. Gernot Diehlmann (FDP) vermutet eine „Mogelpackung“, da nicht die Sicherheitslage an sich gestärkt werden solle, sondern nur das subjektive Sicherheitsgefühl der Bürger. „Wir müssen bei den Fakten bleiben, das ist unsere Aufgabe“, meinte Diehlmann und stellte die Frage: „Wie ist die Sicherheitslage in Lampertheim?“ Bürgermeister Gottfried Störmer sprach von einer klaren Faktenlage und einer objektiven Darstellung, wie sie in der Statistik der Kriminalpolizei und des städtischen Ordnungsdienstes vorliege. Hannelore Nowacki

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