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  • Sa., 21. April 2018, 13:45 Uhr
    Stadt bedankt sich bei 150 Ehrenamtlichen für vielfätiges Engagement

    „Sie tragen zur Stabilität und Vielfalt unseres Gemeinwesens bei"

    Sie engagieren sich in Vereinen und Organisationen: Rund 150 Ehrenamtliche hatte die Stadt zum Tag des Ehrenamtes in das Bürgerhaus eingeladen. Foto: Eva Wiegand
      
    BÜRSTADT - „Es muss schön sein, hier zu leben", meinte Jule Heidmann, eine der beiden jungen Frauen des Duos Romie, das die Besucher beim Tag des Ehreamtes musikalisch verzauberten. Mit Erdbeeren und Getränken seien sie von der Stadt begrüßt worden. Und natürlich war auch für die rund 150 Gäste, die sich durch ihr ehrenamtliches Engagement in vielfältigster Weise eingebracht hatten, bestens gesorgt. Im Vorfeld waren Vereine und Organisationen aufgerufen, bis maximal zehn Personen für den Dankesabend der Stadt anzumelden. Gleich am Eingang begrüßte die Raathauschefin Barbara Schader jeden Gast persönlich, außerdem überreichten der Erste Stadtrat Walter Wiedemann und Rathausmitarbeiterin Birgit Keiber jedem Gast eine kleine Aufmerksamkeit - diesmal in Form eines Gutschein vom Eiscafe Kilian. "Wenn ich mir den Veranstaltungskalender unserer Stadt anschaue, dann frage ich mich oft: Wie könnten die Seniorennachmittage, die Selbsthilfegruppen, Sportveranstaltungen und, ganz aktuell, unser Stadtjubiläum ohne die freiwillige Mithilfe von Bürgerinnen und Bürgern durchgeführt?", meinte Schader und brachte ihre Hochachtung vor allen, die sich freiwillig und ohne Lohn für ihre Mitmenschen einsetzten, zum Ausdruck. So brauche die Stadt Menschen, die sich, wenn andere in Fitnessstudio gingen, in Vereinen und Organisationen engagieren und brachte ein Cartoon von Thomas Plaßmann ins Spiel, welches eine Stadtbedienstete und deren beiden Vorgesetzte vor einem Modell ihrer Stadt zeigte, bei dem die Ehrenamtlichen herausgerechnet waren - ein Modell, dass aussah wie  nach einem Bombenangriff. "Damit es nicht soweit kommt, wie in dem Cartoon, müssen wir immer wieder neu dafür werben", so die Bürgermeisterin. Der Einsatz für andere lohne sich - für einen selbst und andere, denn wer ehrenamtlich tätig sei, setze der Ellenbogenmentalität etwas Positives, Gemeinschaftstärkendes entgegen.
    Das Duo Romie verzauberte das Publikum mit ihrer musikalischen Mischung aus Pop und Folk. Fotos: Eva Wiegand

    "Wir sind so dankbar, weil mit ihrem Engagement unsere Stadt fördern. Schön, dass es sie gibt", beendete Schader ihre Ansprache und lud die Gäste ein, sich bei der Musik von Romie noch einmal zurückzulehnen und auch die anschließende Bilderpräsentation mit Erinnerungen an das Stadtjubiläum, dessen Durchführung ebenfalls ohne die vielfätige Hilfe der ehrenamtlichen Bürger nicht möglich gewesen wäre, zu genießen. Bersträsser Häppchen und Sekt standen schließlich auf der sonnenverwöhnten Terrasse des Bürgerhauses bereit, um den Abend angemessen ausklingen zu lassen. Eva Wiegand
     

     

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