Fr., 24. März 2017, 22:23 Uhr
AfD Bürstadt irisiert Hundesteuer im Vergleich zu den Nachbargemeinden
„Sind Hunde in Bürstadt unerwünscht?”
BÜRSTADT – „Bei der Erhebung von Steuern und Abgaben langt die Stadt Bürstadt kräftig zu. Irgendwo müssen die Einnahmen zur Finanzierung des Kunstwerks am Kreisel oder für die Jubiläumsfeier ja herkommen”, äußert die AfD Bürstadt Kritik. Paradebeispiel sei die Hundesteuer. „Während in Viernheim die Steuer pro Hund und Jahr einheitlich 36,72 Euro beträgt, erhebt Bürstadt 72 Euro für den Ersthund, 108 Euro für den Zweithund und 144 Euro für den Dritthund. In den unmittelbar angrenzenden Nachbargemeinden ist die Hundesteuer deutlich niedriger, etwa in Einhausen mit 65 Euro oder in Biblis mit 60 Euro”, so die AfD in einer Pressemitteilung.
Zwar werden in Lampertheim auch 72 Euro erhoben, jedoch bleibe die Spargelstadt beim sogenannten Zweit- und Dritthund deutlich hinter der Besteuerung in Bürstadt zurück. „Der wesentliche Unterschied zu Lampertheim ist jedoch, dass den Hundehaltern im Gegenzug Leistungen geboten werden. So existieren in Lampertheim 50 Hundetoiletten und sieben Hundewiesen. Das Thema Hundewiese wird in Bürstadt in schöner Regelmäßigkeit, meist vor Wahlen, auf die Tagesordnung gebracht, um dann wieder in der Versenkung zu verschwinden”, kritisiert die AfD. „Das Geld nimmt man gerne, Hunde sind aber unerwünscht, wie man zahlreichen Verbotsschildern entnehmen kann. Nach Auffassung der AfD ist es nicht einzusehen, dass Bürstadt zum Zweck der Haushaltssanierung die Hundehalter zur Kasse bittet, ohne entsprechende Leistungen anzubieten.” zg