GV Frohsinn Biblis begeht den Jahresauftakt mit Gottesdienst
Singend ins neue Jahr
Die Sänger des GV Frohsinn Biblis gestalten immer Anfang des Jahres den Gottesdienst mit, der mit der Gründung des Vereins in Verbindung steht. Foto: oh
BIBLIS - Sängerinnen und Sänger des GV Frohsinn haben traditionell den Jahresauftakt Anfang Februar mit einem Gottesdienst in der katholischen Pfarrkirche zu Biblis gefeiert. In diesem Gottesdienst wird hauptsächlich den verstorbenen Mitglieder gedacht. Unter Leitung von Dirigent Herbert Ritzert eröffnete der Chor seine Liedbeiträge in der gut besuchten Kirche mit dem "Kyrie eléison, Christe eléison". Seit den Anfängen der Christenheit begrüßen die Christen mit diesen Worten Jesus in ihrer Mitte. Zum Gloria folgte "Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen" aus dem Lukasevangelium 2,14. Es schließt die froh machende Botschaft der Engel auf Bethlehems Fluren mit einem wunderbaren Dreiklang "Gott, Erde und Menschen" ein. Passend zum Evangelium folgte ergreifend "Meine Hoffnung, meine Freude, meine Stärke, mein Licht". Pfarrer Reichert las dazu unter anderem aus dem Evangelium "Ihr seid das Licht der Welt". Denn ohne Licht ist alles dunkel, daher soll jeder Verantwortung für seine Mitmenschen übernehmen. So erklang zur Gabenbereitung gefühlvoll das "Ave verum corpus", von Wolfgang Amadeus Mozart. Hier heißen die Gläubigen bei der Wandlung in den Gestalten von Brot und Wein den Erlöser Jesus Christus willkommen. Zur Kommunion sang der Chor "Locus iste", ein schlichtes wie ergreifendes Stück Musik, das bedeutet, dass die Kirche von Gott geschaffen ist. Hervorragend ergänzten fünf Solisten des Männerchors diese Aussage mit dem Lied "Du Herr der Welten". Zusammen mit der Pfarrgemeinde wurden die Dank- und Schlusslieder "Segne und behüte" und "Bleib bei uns Herr" gesungen. Pfarrer Reichert bedankte sich beim GV Frohsinn für die musikalische Mitgestaltung des Gottesdienstes, worauf ein herzlicher Applaus der Kirchenbesucher folgte. Ein Dankeschön geht hiermit an Andreas Platz, der als Organist die Lieder einfühlsam auf der Orgel anspielte und dem Chor immer den richtigen Ton vorgab. zg