Sa., 22.08.2026
Die Gratiszeitung für Lampertheim und das hessische Ried
  • Startseite
  • Sport
  • Termine
  • Stellenmarkt
  • Mo., 11. Mai 2020, 10:55 Uhr
    Stadtverordnetenversammlung Lampertheim spricht sich einstimmig für Modellprojekt aus

    Smart in die Zukunft

    Bei der Umgestaltung des Bahnhofsumfeldes soll „intelligente Straßenbeleuchtung” integriert werden. Grafik: TU Kaiserslautern, FG Stadtumbau+Ortserneuerung


    LAMPERTHEIM – Die Stadt Lampertheim strebt an, Smart City zu werden. Dafür sprach sich am Freitag die Stadtverordnetenversammlung einstimmig aus. Hierzu soll in Zusammenarbeit mit SRM ein Pilotprojekt zur „intelligenten Straßenbeleuchtung” vorbereitet werden. Hierfür werden das Bahnhofsumfeld und der Stadtpark in Betracht gezogen. Ebenso soll eine entsprechende Lampertheim-App entwickelt werden.

    „Bürstadt hat es vorgemacht. Intelligente Straßenleuchten Intelligente Straßenleuchten sorgen dort am Bahnhof für Licht, wenn es sein muss und sparen damit Strom. Über eine mit der Leuchte verbundene App erledigen sie Parkraummanagement und sparen damit, wenn man such die entsprechende App herunterlädt, Zeit zum Suchen eines Parkplatzes. Durch die Fähigkeit, WLAN zu erzeugen, wird der Hotspot für mobiles Surfen gleich mitgeliefert. 

    Da auch in der Lampertheimer Kernstadt die Umgestaltung des Bahnhofsumfeldes ansteht und gleichzeitig auch Tiefbauarbeiten ohnehin ausgeführt werden müssen, besteht die Chance, hier zusammen mit dem Konzessionsnehmer „Straßenbeleuchtung“, der SRM GmbH, eine nachhaltige, smarte Veränderung durchzuführen. Das Areal liegt im Stadtumbaugebiet und ist daher auch förderfähig. Der Einbau intelligenter Straßenleuchten ist ein Schritt hin zur smarten Stadt. Eine solche Leuchte kostet nur knapp 1500 Euro mehr als eine herkömmliche. Da ohnehin ein Umsetzen und ein Austausch ansteht, ist dies eine gute Mög-lichkeit, in das Zeitalter der „Smart City“ zu starten. 

    Weitergehend sind andere Möglichkeiten ebenso vorhanden: Im Stadtpark könnte eine Straßenbeleuchtung Füllstände der Mülleimer erkennen und damit den technischen Betriebsdiensten rechtzeitig mitteilen, wann geleert werden muss. Auf beliebten Joggingstrecken und an neuralgischen „Angsträumen“ könnte mehr, auf unbelebten Ecken weniger Licht leuchten und damit Energieeinsparung erfolgen. Der Antrag ist zeitkritisch, da das Bewerbungsfenster für die Förderung der Konzeption als Smart City durch das Bundesinnenministerium Mitte Juli 2020 endet. 

    Wir wollen den ersten Schritt hin zur Smart City machen und die Verwaltung auffordern, sich mit diesem Thema schlussendlich zu beschäftigen, Fördermöglichkeiten ausfindig zu ma-chen und auch auf die Erfahrung von SRM zurückzugreifen”, so die Begründung des Antrages von FDP und SPD.

    Björn Hedderich (CDU) betonte, dass „die gewaltigen Vorteile einer klug durchdachten Smart City überwiegen. Dies ist die Zukunft, wenn wir den Wert unserer Stadt steigern wollen, wir können einen Mehrwehr und Chancen für die Bürger uns unsere Stadt generieren. Aber es ist etwas zu kurz gefasst, es gehören weitere automatische Systeme hinzu, etwa ein digitales Verkehrsleitsystem. Wir als CDU sehen noch viel Handlungsbedarf, uns fehlt ein zukunftsträchtiges Gesamtkonzept. Aber diesem Anfang stimmen wir natürlich zu.” Benjamin Kloos

    Beitrag aus der Rubrik

    » Lampertheim und Stadtteile
    » Lokal
    Anzeige Online StellenmarktAnzeige dkge 1x1Anzeige dkge 2x2
    Anzeige TicketshopAnzeige NK Worms und RheinhessenAnzeige 3 Anzeige - 1