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  • Fr., 15. Oktober 2021, 11:04 Uhr
    SÄNGERBUND HÜTTENFELD: Erste Generalversammlung seit Corona

    „So langsam geht es wieder los”

    Der erste Vorsitzende Kurt Muntermann (stehend) begrüßte eröffnete die Versammlung. Foto: ehr


    HÜTTENFELD – Der MGV 1892 Sängerbund Hüttenfeld hat erstmals seit der Coronakrise seine Mitglieder zur Generalversammlung eingeladen. Nach der langen Zeit, in denen die Vereinstätigkeiten nahezu ruhten, gab es Einiges zu besprechen, wenn auch die Einzelnen Chorsprecher natürlich keine großen Berichte abgeben konnten. Aber man richtet schon jetzt das Augenmerk auf das Jahr 2022, wo der Verein sein 130-jähriges Bestehen feiern will und ein neuer Gesamtvorstand gewählt werden soll. Einige Posten werden nächstes Jahr neu zu besetzen sein und die Mitglieder waren jetzt aufgerufen, ob sie sich in der Vorstandsarbeit engagieren wollen.

    Der erste Vorsitzende Kurt Muntermann konnte immerhin 25 Mitglieder im Bürgerhaus begrüßen. Man gedachte der verstorbenen Mitglieder Willi Hanf, Elfriede Luck, Oswald Ehret und Edmund Schuster.

    Muntermanns Bericht fiel kurz aus, denn die Erwachsenenchöre hatten seit über einem Jahr den Probebetrieb eingestellt und die Chorleitergehälter für das erste Halbjahr 2020 eingefroren. Veranstaltungen oder gar Konzerte gab es keine. Erst seit einigen Wochen sind Männer-, Frauen und gemischter Chor (Purple Voices)  wieder in die Probearbeit unter Hygienebedingungen eingestiegen.

    Veranstaltungen in diesem Jahr wird es kaum geben. Das für Ende Oktober geplante Schlachtfest entfällt. Lediglich am 27.November wird es einen Ehrennachmittag geben.

    Im Jahr 2022 feiert der Verein sein 130-jähriges Bestehen. Geplant ist ein Liederabend am 9.Juli 2022. Zwei Wochen vorher (25. Juni) wird der Kinder- und Jugendchor, die „Young Voices“, sein Sommerkonzert geben. Diese, und auch andere Termine, können aber erst nach der Vereinsbesprechung Anfang November bestätigt werden.

    Im kommenden Jahr stehen auch die Neuwahlen des Gesamtvorstandes an. Die 2. Vorsitzende Christine Heibel und auch Schriftführerin Edith Toth haben angedeutet, nicht mehr kandidieren zu wollen. Der Appell Muntermanns ging an die Mitlglieder, sich Gedanken darüber zu machen, ob sie sich ein Amt im Vorstand vorstellen können.

    Christine Heibel für den Frauenchor und Sonja Zintl für den Chor „Purple Voices“ hatten nicht viel zu berichten. Die Porbenarbeit ruhte. Erst jetzt nach den Sommerferien ist man wieder eingstiegen und man musste feststellen, das nach der Coronakrise nicht mehr alle Sängerinnen und Sänger die Proben besuchen. Dramatisch ist der Mitgliederschwund im Männerchor zu verspüren. Kurt Muntermann berichtete, dass durch krankheitsbedingte Ausfälle mitunter nur noch 5 – 7 Männer die Proben besuchen.

    Chorleiter Marc Bugert zeigt sich dennoch optimistisch, dass sich der Chorbetrieb wieder erholt. Qualitativ haben seine Chöre kaum gelitten.

    Ronald Ehret vom Kinder- und Jugendchor „Young Voices“ konnte berichten, dass man in den harten Lockdown-Zeiten per Zoom am Computer geprobt hat, oder auf Abstand im Garten des Chorleiters. Auch zwei Video-Collagen hat man im Sommer und zur Weihnachtszeit gemacht. Das war mal eine amüsante Abwechslung, so Ehret. Doch man freue sich, dass es jetzt nahezu normal weitergeht. Derzeit proben die Chöre in der evangelischen Kirche auf Abstand und freuen sich auf den Ehrennachmittag im November, wo es den ersten öffentlichen Auftritt nach 2 Jahren geben soll. Auch die Erwachsenenchöre werden da ihre ersten Auftritte nach der Coronakrise haben.

    Die Vereinsrechnerin Anja Kolb-Kokocinski konnte eine nahezu ausgeglichene Bilanz präsentieren, obwohl keine Veranstaltungen durchgeführt werden konnten. Das sei auch darauf zurückzuführen, dass beide Chorleiter auf einen Teil ihrer Honorare verzichtet haben.

    Kassenprüfer Karlheinz Berg bestätigte eine einwandfreie Kassenführung. Die Entlastung des Vorstandes wurde einstimmig angenommen. Zu neuen Kassenprüfern wurden Susanne Ergler und Susanne Massion bestimmt. ehr

     

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