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  • Do., 26. September 2019, 12:04 Uhr
    Stadt Lampertheim erhält Auszeichnung vom hessischen Umweltministerium für ihr Konzept zum Umgang mit Starkregenereignissen

    „So machen wir’s“

    Umweltministerin Priska Hinz sowie Stadtrat Gottlieb Ohl bei der Übergabe der Auszeichnung. Foto: Salome Roessler / lensandlight


    LAMPERTHEIM - Bei der Konferenz „Klima Kommunal“ am Mittwoch, 18. September, hat die hessische Umweltministerin Priska Hinz die Preisträger des Wettbewerbs „So machen wir’s“ geehrt. Die Stadt Lampertheim wurde in der Kategorie „Klimawandelanpassung“ für ihr Konzept zum Umgang mit Starkregenereignissen ausgezeichnet. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert. Stadtrat Gottlieb Ohl, der die Ehrung stellvertretend in Empfang nahm, betonte die Notwendigkeit der Prävention bei Starkregenereignissen: "Planung ist vorbeugendes Handeln. Daher wird die Stadt Lampertheim mit Bürgern und Fachleuten in Workshops Maßnahmen zur Vorbeugung erarbeiten. Ziel ist es, diese Maßnahmen den Einwohnern als Informationsgrundlage unkompliziert in Form einer interaktiven Onlinekarte zur Verfügung zu stellen." Die Entscheidung für Lampertheim begründet das hessische Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, kurz HMUKLV, wie folgt: „Dass Starkregenereignisse eine potenzielle Gefahr für Städte und deren Einwohner darstellen, hat sich in jüngerer Vergangenheit mehrfach gezeigt. Um solchen Ereignissen entgegen zu wirken, hat es sich die Stadt Lampertheim zur Aufgabe gemacht, aktiv zu handeln und ein Konzept zum Umgang mit Starkregenereignissen zu erarbeiten. Aus dem Konzept werden Folgemaßnahmen für die gesamte Stadtentwicklung abgeleitet. Neben der Vorbereitung von Maßnahmen in der gebauten Umwelt ist vor allem die Kommunikation mit den Bürgerinnen und Bürgern ein zentraler Punkt des Projekts. Durch die Bereitstellung von Umweltinformationen in modernen Informationsstrukturen und durch mehrere öffentliche Informationsveranstaltungen wird bei den Bürgerinnen und Bürgern ein Bewusstsein für das Thema geschaffen. Mit diesem ganzheitlichen Konzept zum Thema Starkregen ist die Stadt Lampertheim ein Vorbild in Hessen.“ Die Motivation für die Einreichung des Konzeptes beim HMUKLV liegt für Bürgermeister Gottfried Störmer auf der Hand: „Die örtlichen Wetterlagen werden immer extremer – auch in Lampertheim. Daher haben wir uns entschlossen, das Projekt zu den Starkregenereignissen einzureichen. Ziel ist es, genau herauszufinden, wo in unserer Stadt die kritischen Punkte liegen, um so auch den Bürgerinnen und Bürgern Hilfestellungen an die Hand geben zu können, wie sie sich vor solchen extremen Wetterereignissen vorbeugend schützen können.“ Lampertheim erhält die Auszeichnung als einer von sechs Preisträgern im Rahmen des Wettbewerbs der Klima-Kommunen „So machen wir’s“. Gesucht wurden Projekte, die einen ganzheitlichen Ansatz bei der Anpassung an den Klimawandel verfolgen, die innovative Lösungen für den Klimaschutz anbieten, einen effektiven Ressourceneinsatz vorweisen, verschiedene Akteure einbinden und eine Übertragbarkeit auf weitere Kommunen gewährleisten. zg


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