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  • Mo., 16. Juni 2025, 10:55 Uhr
    ENERGIEWENDE: Photovoltaik-Freiflächenanlage „Im Bruch“ fertiggestellt

    Solarstrom für Lampertheim fließt

    Stecker rein für grünen Strom! Guido Böss, Carsten Hoffmann, Florian Grob, Stamatis Stoikotidis (Projektmanager, Goldbeck Solar), Tobias Schüssler und Marius Schmidt freuen sich über die gelungene Umsetzung.
    Foto: Nadine Schütz

    LAMPERTHEIM – Vor einem Jahr hat die GGEW AG gemeinsam mit Goldbeck Solar und der Entega Regenerativ GmbH mit dem Bau der Photovoltaik-Freiflächenanlage „Im Bruch“ begonnen. Am 13 Juni feierte man den erfolgreichen Projektabschluss und stellte den Erzeugungsstandort der Öffentlichkeit vor. Passend zum Ereignis zeigte sich das Wetter von seiner strahlenden Seite, was GGEW-Vorstand Carsten Hoffmann gekonnt in Beziehung setzt: „Ein guter Tag für die Energiewende.“ Mit der Anlage sorge man für eine krisenfeste, nachhaltige und regionale Energieversorgung. Auf fünf Hektar ehemaliger teils brachliegender landwirtschaftlicher und nun von Schafen beweideter Fläche reihen sich 10.300 bifaziale, also dem neuesten Stand der Technik entsprechend zweiseitige, Solarmodule aneinander, die es auf eine Leistung von 6,2 Megawatt Peak bringen. Das bedeutet rechnerisch eine Versorgung von etwa 10 % aller Haushalte in Lampertheim.
    Hoffmann zeigte sich zufrieden mit dem Projektabschluss. Dies verdanke man nicht zuletzt der Kommunalpolitik, die das Projekt mit einer zügigen Genehmigung unterstützt habe. Florian Grob, Bereichsleiter Erneuerbare Energien bei der GGEW, betonte, dass es eine Besonderheit sei, dass zwei Energieversorger mit regionaler Nähe ein gemeinsames Projekt angehen und prognostizierte, dass sich das früher oder später ändern wird: „Wir verfolgen alle dasselbe Ziel: die Energiewende.“ Guido Böss, Geschäftsführer der Entega Regenerativ GmbH, lobte die Meisterung der organisatorischen Herausforderungen: „Ein solches Projekt kann nur gelingen, wenn die Zahnräder ineinandergreifen.“ Dem setzte Tobias Schüssler, COO bei Goldbeck Solar, hinzu, dass die Umsetzung in extrem guter Zeit erfolgt sei.
    Erster Stadtrat Marius Schmidt, Bürgermeister Gottfried Störmer vertretend, bedankte sich herzlich bei den Projektbeteiligten. Die Stadt Lampertheim sei bei diesem Projekt in dreierlei Hinsicht vertreten: als Verpächter, in Sachen Planungsrecht und als Anteilseigner der GGEW AG. Das Projekt stehe für regionale Wertschöpfung: „Der Strom wird da produziert, wo er verbraucht wird.“
    Alle Beteiligten waren sich einig: Die Zusammenarbeit habe hervorragend funktioniert, sei immer von gegenseitigem Vertrauen geprägt gewesen, habe Spaß gemacht und neue Synergien geschaffen. Damit ist das Fundament für weitere Projekte in der Region gelegt.
    Nadine Schütz

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