Ev. Kirchengemeinde Hüttenfeld: Erfolgreiche Ferienfreizeit in Zeiten der Corona-Krise
Sommerfreizeit „Plan B“
LAMPERTHEIM-HÜTTENFELD - Auch die Kinderfreizeit der evangelischen Kirchengemeinde Hüttenfeld ist wie viele andere Freizeiten der Corona-Krise zum Opfer gefallen. Eigentlich wollte Gemeindepädagogin Astrid Münk-Trindade mit ihrem Team und zusammen mit 35 Kindern nach Otterberg in die Pfalz fahren. Nun hat man in dieser Woche einen „Plan B“ erarbeitet und für einen großen Teil der Kindergruppe Ferienspiele geplant und auch durchgeführt.
Die Litauische Gemeinde hat dankenswerterweise ihr Gelände rund um das Schloss Rennhof zur Verfügung gestellt. Am ersten Tag waren die Kinder nach einer Vorstellungsrunde und dem gemeinsamen Bemalen von Halstüchern zum einem Strategiespiel eingeladen, das die Teamer für sie aufwendig vorbereitet haben. Allen hat es Spaß gemacht und ein Mittagessen gab es auch. Alles natürlich unter den geltenden Hygienebestimmungen.
Am 2. Tag der Ferienspiele der Freizeitkinder der evangelischen Kirchengemeinde Hüttenfeld machten sich die 23 Kinder mit ihren Betreuerinnen und Betreuern auf den Weg nach Hemsbach. Treffpunkt war die „Förster-Braun-Hütte“. Dort starteten die Kinder in Gruppen zu einer Schnitzeljagd deren Ziel der Waldner-Turm war, im Volksmund unter dem Namen „Vier-Ritter-Turm“ besser bekannt. Natürlich war das Ziel im Vorfeld nur den Teamerinnen und Teamern bekannt war. Unterwegs gab es noch einige Überaschungen zu erleben.
Am Vier-Ritter-Turm gab es dann für den Rest des wiederum sonnigen Tages viel Platz und Raum für ein Picknick, Spiel und Spaß.
Erstaunliches entdeckt
Nachdem die Hüttenfelder Feriengruppe den Hemsbacher Vierritterturm besucht hatte, ging es am 3. Tag der Ferienfreizeitspiele wieder rund auf dem Gelände des Schlosses Rennhof. Ein Dorfspiel brachte auch den heimischen Kindern ihr Hüttenfeld ein bisschen näher. Anhand von Bildern markanter Punkte mussten die Kinder ein Lösungswort finden. Da gab es doch noch Erstaunliches in Hüttenfeld zu entdecken.
Nachmittags wurde dann nach dem Show-Prinzip „Schlag den Raab“ ein Teamer ausgesucht, der sich mit den Kindern in Wettbewerben messen musste. Am Ende und nach viel Spaß gab es nur Gewinner. Denn alle Gruppen sammelten Punkte, die in Chips eingetauscht wurden. Diese sollen dann am letzten Tag der Ferienfreizeitspiele zum Einsatz kommen.
Die Ferienfreizeitspiele hatte mit dem Wetter Glück. Denn auch am 4 Zag, als die 23 Kindern mit ihren Betreuern in den nahe gelegenen Wald gingen, strahlte die Sonne. Aufgabe im Wald war es, aus Stöcken und Ästen Hütten zu bauen, worin die ganze jeweilige Gruppe Platz hatte. Dazu gehörte Geschick und Fingerspitzengefühl. Als die Hütten fertig waren wurde darin das mitgebrachte Picknick verzehrt. Auch der restliche Tag wurde im Wald mit Spiel und Spaß verbracht.
Minikerwe für Freizeitkinder
Am letzten Tag der Hüttenfelder Ferienfreizeit boten die Teamerinnen und Teamer um Gemeindepädagogin Astrid Münk-Trindade den Kindern etwas Besonderes. Da die Kerwe im August auch in Hüttenfeld gestrichen wurde, machte das Team kurzerhand auf dem Gelände des Schlosses Rennhof eine Minikerwe nur für die Freizeitkinder. Und da gab es alles, was auf einer Kerwe nicht fehlen durfte. Süßigkeitenstände mit Zuckerwatte, Wurfbuden, Greifarm und Entenfischen. Die Kinder konnten sich verkleiden und Fotografieren lassen. Eine besondere Attraktion war das Werfen mit Bällen auf Bilder der Teamerschaft. Aber das Ganze gab es nicht umsonst. Während der ganzen Ferienspiele hat die Kindergruppe Chips gesammelt, die sie nun einlösen konnten. zg
Alles in allem war es ein gelungener „Plan B“ zu der ausgefallenen Freizeit. Dennoch hoffen natürlich alle, dass man im nächsten Jahr wieder in ein Freizeitheim fahren kann. Foto: oh