Mo., 21. September 2020, 12:28 Uhr
Philosophisches Gesprächsforum am 4. Oktober / Anmeldung erforderlich
Sonntags bei Anton
LAMPERTHEIM – Am Sonntag, 4. Oktober, wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Lampertheim das philosophische Gesprächsforum „Sonntags bei Anton“ fortgeführt. Dieses wird moderiert und geleitet von dem Philosophen Anton Schmitt, der unter anderem an der Volkshochschule Lampertheim regelmäßig Philosophie-Seminare anbietet. Beginn der Veranstaltung im Sitzungssaal des Alten Rathauses ist um 11 Uhr. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.
Bedingt durch die Corona-Pandemie ist für die Teilnahme eine Anmeldung bei der Geschäftsstelle der Volkshochschule per E-Mail unter vhs@lampertheim, telefonisch unter 06206/935-362, -207 oder über die Homepage (lampertheim.de/de/vhs/) im Voraus unbedingt erforderlich.
Das Thema dieser Veranstaltung lautet „Corona – persönliche Erfahrungen“. Nachdem in der Veranstaltung vom 6. September vorzüglich die medizinisch- biologischen Aspekte sowie der philosophische Hintergrund der Corona-Pandemie besprochen wurde, soll nun den “kulturellen“ Folgen des „Lockdowns“ Beachtung geschenkt werden. Wie beispielsweise haben wir persönlich erlebt, was Corona in den öffentlichen Medien auslöste, welche gesellschaftlichen Erschütterungen wurden wahrgenommen, wie sehr hat uns die ökonomische Situation, z.B. durch Kurzarbeit, selbst betroffen. Was brachte dies für unsere eigene soziale Umgebung (z.B. in Familien) an Veränderungen mit sich? Und nicht zuletzt: Was hat die Krise in uns selbst in Bewegung gesetzt….
Dabei soll das Hauptaugenmerk darauf gerichtet sein, wie wir die Coronakrise persönlich erlebt haben und weiterhin erleben. Deshalb geht es in dieser Veranstaltung vor allem um individuelle Erfahrungsberichte und den gemeinsamen Austausch derselben. Dabei darf und kann alles zur Sprache gebracht werden, was einem jedem auf dem Herzen liegt. Gleichwohl werden in dem kostenlos zur Verfügung gestellten Thesenpapier einige systematische Orientierungspunkte in Bezug auf die kulturelle Verstörung, die Corona mit sich brachte, an die Hand gegeben. Nicht zuletzt wollen wir uns auch damit auseinandersetzen, welche Lehren insgesamt - und von einem jedem selbst - für die Zukunft gezogen werden bzw. gezogen werden sollten. zg