Die Brass Band Jugend auf Rätsel-Tour: vorne: Mathis Reuter, dahinter (von links) Adrian Felch, Pierre-Olivier Denise, Marvin Krieglstein, Johannes Gölz, Björn Habel. Foto: oh
BIBLIS - Mit einem Ausflug der besonderen Art überraschte Jugendwart Johannes Gölz die Jugend der Brass Band. Denn dieses Mal sollte es nach Mannheim in die „Escape Rooms“ gehen und somit waren Spannung, Aufregung, Verzweiflung, Erleichterung und Freude für diesen Tag schon einmal vorprogrammiert. Gemeinsam trafen sich neben dem Jugendwart noch fünf weitere Jungmusiker am vergangenen Samstagmorgen in Biblis, um mit dem Zug nach Mannheim zu fahren. Vor Ort angekommen, gab es zunächst eine kleine Einführung, was in den nächsten 60 Minuten nun alles auf die Teilnehmer zukommen würde. Schnell war klar, dass nicht einfach ein Rätsel zu lösen war, sondern dass es Geheimnisse zu entdecken sowie eine Reihe von Aufgaben zu entschlüsseln galt.
Und dies alles in einem einzigen abgeschlossenen Raum. Hierbei wurde vor allem Kreativität, Geschicklichkeit und Teamgeist von jedem Einzelnen gefordert, mit dem Ziel, den Raum als erfolgreiche Spürnase zu verlassen. Die größte Hürde hierbei war die Zeit. Denn in nur 60 Minuten, mussten alle versuchen, das Ziel zu erreichen und dem Rätsel auf die Spur zu kommen. Zwei Teams wurden gebildet, die sich in die Räume „Grabkammer“ und „Tempel der Azteken“ aufteilten und schon ging es los.
Das erste Team machte in ihrem Raum „Grabkammer“ eine Reise ins alte Ägypten zum Pharaonengrab des Tutanchamun. Gemeinsam schritten die Jungmusiker zur Tat und stellten den ganzen Raum auf den Kopf, um zunächst nach Verstecken zu suchen. Sämtliche Gegenstände wurden genau untersucht und nach neuen Hinweisen abgetastet.
Mit viel Geschick und logischem Denken schafften es die Jugendlichen letztendlich dann auch gemeinsam, denn es gelang den Jugendlichen sogar das Rätsel, weit vor der angegeben Zeit von 60 Minuten, zu lösen. Das zweite Team fand sich im Raum „Tempel der Azteken“ wieder. Hier mussten die Jungmusiker einen verschwundenen Forscher finden, und mit ihm dann gemeinsam aus dem Tempel wieder zu entkommen.
Mit Feuereifer ging dieses Team an die Lösung des Rätsels heran und der Tempel wurde nach wichtigen und auch unwichtigen Gegenständen durchstöbert. Die Aufgabe erforderte die volle Konzentration und der Zusammenhang ergab sich dann doch Stück für Stück. Fast am Ende der 60 Minuten machte sich dann auch in diesem Raum das Glücksgefühl breit, denn auch dieses Rätsel war gelöst. Nach diesen spannenden 60 Minuten hatten sich alle Rätselfreunde erst einmal eine ordentliche Stärkung verdient. Am späten Nachmittag wurde schließlich die Heimreise nach Biblis angetreten mit einem tollen und erlebnisreichen Tag voller Spaß, Spannung und vor allem viel Rätselfreude im Gepäck. zg