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  • Fr., 25. April 2014, 09:33 Uhr
    2. Ostercamp des Turnvereins Lampertheim und der 1. Fußballschule Rhein-Neckar erntete großen Zuspruch

    Spaß am Fußball stand für 49 Nachwuchstalente an oberster Stelle

    49 junge Teilnehmerinnen und Teilnehmer sprechen für einen guten Zuspruch für das Ostercamp des Turnvereins Lampertheim und der 1. Fußballschule Rhein-Neckar. Foto: Manuel Ding


    LAMPERTHEIM – Hessische Schülerinnen und Schüler erholten sich in den letzten zwei Wochen in den Osterferien. Ferienzeit bedeutet auch meist, dass die Tore der Vereine geschlossen und das Training der Jugendmannschaften aus bleibt. Die jungen Fußballerinnen und Fußballer des Lampertheimer Turnvereins jedoch kamen in dieser Zeit in den Genuss eines Fußballcamps - in Zusammenarbeit mit der 1. Fußballschule Rhein-Neckar. Nach dem großen Erfolg der vergangenen Camps fand das Ostercamp bereits zum zweiten Mal in Lampertheim statt und die Teilnehmerzahl von 49 jungen Sportlerinnen und Sportlern lässt auf guten Zuspruch schließen.

    So rollte von Dienstag bis Donnerstag das runde Leder über den Kunstrasenplatz des TV im Sportzentrum Ost. „Man lernt sehr viel, was man im normalen Training nicht lernt“, freute sich Emily Reichert aus Lampertheim. So standen Übungen im Ziel- und Eckenschießen auf dem Programm, aber auch strategische Übungen wie Angriff, Konter und das Umschalten im Gehirn seien in verschiedenen Spielen und Übungen vermittelt worden, so die Elfjährige. Aber natürlich stünde der Spaß am Fußball an oberster Stelle, versicherte Gerold Renzland, Betreuer und Trainer.

    Hoher Besuch: Marcel Gaus vom 1. FC Kaiserslautern stellte sich den neugierigen Fragen der jungen Fußballerinnen und Fußballer. Im Nachhinein verteilte der Profisportler Autogramme auf Bällen, Schuhe und Trikots. Foto: Manuel Ding


    Hoher Besuch hatte sich auch angekündigt: Am Mittwochnachmittag besuchte Marcel Gaus, Profispieler vom 1. FC Kaiserslautern, das Camp und stand den Nachwuchstalenten Rede und Antwort. Gaus, der seine Karriere bei Fortuna Düsseldorf begann, ist 24 Jahre alt und zählt zu den großen Leistungsträgern des FCK. „Es ist immer wieder toll, ein Fußballcamp zu besuchen“, betonte Gaus. „Die Kinder sind ehrlich und direkt. Das ist gut so!“ So sei die typische Frage, die Kinder stellten, die Frage nach dem Gehalt. Aber auch, wie das Gefühl sei, vor tausenden von Menschen ein Tor zu schießen. „Es macht Spaß.“

    Im Nachhinein verteilte Gaus Autogramme an seine jungen Fans, bevor er das Camp zusammen mit seinem Spielerberater Markus Hettinger wieder verließ. Hettinger, geboren am 26. März 1969 in Mannheim, spielte in der Jugend für den SV Waldhof Mannheim, ehe ein mit 18 Jahren erlittener Kreuzbandriss seiner aktiven Karriere ein frühes Ende setzte. 1994 gründete er zusammen mit Hans-Jürgen Boysen die 1. Fußballschule Rhein-Neckar. Ein Jahr darauf fand das erste Camp statt. „Wir wollen Emotionen für den Fußballsport wecken“, so Hettinger, dessen Erfahrungen aus der Jugendzeit, in der er mit Profifußballern beim Tag der offenen Tür des SV Waldhof Mannheim trainieren durfte, maßgeblich zur Ideenfindung beitrugen, aus der später die Fußballschule entstand. „Es ist erfreulich zu sehen, wie sich alles entwickelt“, erläuterte Hettinger, denn gerade unter den Trainern habe es früher viel mehr Defizite in der technischen Ausbildung gegeben, als heute.

    Beim Ostercamp des TV Lampertheims aber standen die Kinder im Mittelpunkt - und so sorgten die Betreuer und Trainer Arno Pietz, Marc Zimmermann, Helmut Landa, Hakan Atik und Markus Reichert zusammen mit Gerold Renzland für ein buntes Programm, bei dem die Kinder spielerisch Koordinations- und Kognitionsfähigkeiten erlernten. Am Donnerstag stießen auch die Trainer Sven Klotz und Giovanni Antonucci auf dem Camp dazu und vervollständigten das Trainerteam. Manuel Ding

    „Gaus 19“ Name und Spielernummer des Profifußballers Marcel Gaus. Auch der siebenjährige Jury Vonderheid aus Riedrode ließ sich auf sein Trikot unterschreiben. Dem jungen Fußballer haben die Übungen zum Übersteiger, sowie das Torschusstraining besonderen Spaß bereitet. Foto: Manuel Ding


     

     

     

     

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