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So., 23. November 2014, 14:35 Uhr
17. Kampfsport Workshop in der Sporthalle der Erich Kästner-Schule
Spaß haben, sich austauschen, und Neues dazulernen
Beim 17. Kampfsport Workshop führte eine Trainingseinheit in die Wing Tsun Systematik ein. Foto: Eva Wiegand
BÜRSTADT - Bereits zum 17. Mal trafen sich am vergangenen Wochenende gut 50 Kampfsportbegeisterte zum Workshop beim 1. Judo-Club Bürstadt. „Das ist bisher unser bestbesuchtester Workshop. Es sind sogar Leute aus Marburg, Stuttgart und aus dem Umkreis bis Darmstadt dabei. Viele sind zum wiederholten Male hier“, berichtete 1. Judo Club-Trainer Klaus Schmidt. Die guten Kontakte des Selbstverteidigungstrainers für Modern Arnis machen es immer wieder möglich gute Gasttrainer für die Workshops zu gewinnen. „Es gibt viele verschiedene Ansätze, wie man Selbstverteidigung unterrichten kann. So lernt man neue Systeme kennen, findet Überschneidungen und entdeckt neue Bewegungsmuster für sich selbst. Ich kann lernen und meine Schüler auch“, erklärte Schmidt. Denn das neu Dazugelernte integriert Schmidt in den eigenen Unterricht. Als Gasttrainer waren dieses Mal René Marc Zeller, Frank Schultheis und Alex Syndikus dabei. Die erste Trainingseinheit des Tages fand mit dem Sarong statt. Der Sarong wird als Schärpe getragen und kann zur Verteidigung eingesetzt werden. „Das ist sehr interessant und nicht ganz so typisch, erweitert dadurch aber den Horizont, denn man sieht, was an Bewegungen überhaupt möglich ist“, so Schmidt. Als zweite Trainingseinheit stand die Einführung in die Wing Tsun-Systematik auf der Tagesordnung. Am Beispiel der
Grundstufen-Programme lernten die Teilnehmer eine zielstrebige Selbstverteidigung, die auf kurze Bewegungen ausgerichtet ist. Die dritte Einheit leitete Alex Syndikus, der in die Grundlagen und Konzepte des Grappling einführte. „Bei diesen Ringkampfvarianten kann man viel für die Selbstverteidigung herausarbeiten“, erklärte Schmidt weiter. Denn für den Angegriffenen sei wichtig, sich durchzusetzen und seinen Angreifer in Bodenlage zu bekommen und dabei möglichst ungeschoren aus der Situation herauszukommen. Die letzte Einheit leitete Klaus Schmidt dann selbst: hier standen zum Abschluss Take Downs und Würfe aus der Infight-Distanz auf dem Programm. Eva Wiegand
Am Beispiel der Grundstufen-Programme lernten die Teilnehmer eine zielstrebige Selbstverteidigung. Foto: Eva Wiegand