Ferienspiele beim Pfeil- und Bogenclub Bürstadt im Freien
Spaß haben und mit Glück ins Gelbe getroffen
Beim Pfeil- und Bogenclub Bürstadt (PCB) hatten die Ferienspielkinder Spaß an der sportlichen Herausforderung, die mit Konzentration auf das Ziel verbunden war. Foto: Hannelore Nowacki
BÜRSTADT – Beim Pfeil- und Bogenclub in der Wasserwerkstraße mitten im Grünen war der Hochsommer bei den Ferienspielen am Samstag ganz gut auszuhalten – über dem großen Rasenplatz zeigte sich viel blauer Himmel mit Wolken, eine leichte Brise sorgte für ein wenig Kühlung und die Regentropfen am frühen Vormittag nahmen weder die Ferienkinder noch die zehn Betreuer des Vereins übel. Auf dem Bogenplatz waren die etwa zwanzig teilnehmenden Kinder Alter von sieben bis zwölf Jahren in drei Gruppen aufgeteilt, die zwischen drei Stationen mit abwechslungsreichen Übungen wechselten. Ins Gelbe in der Mitte der Zielscheibe zu zielen und möglichst zu treffen, das hatte sich die zehnjährige Melissa vorgenommen. „Das hast du ganz toll gemacht“, lobte sie Betreuer Thomas Strubel, der Zweite Vorsitzende des Vereins, „du bist ein richtiges Talent“. Melissa meinte strahlend: „Und ich dachte, es wäre schwierig“. Am Stand bei Manuela Schweigkoffer und Angela Kaiser ging es darum, gefüllte Wasserflaschen zu treffen, was auch gut gelang. Etwas Übung hatte Henry durch seinen „Mini-Kurzbogen“ zu Hause und Aileen hatte schon letztes Jahr bei den Ferienspielen des Pfeil- und Bogenclubs mitgemacht. Mit den besonders schweren und dicken Flu-Flu-Pfeilen wurde am dritten Stand in hohem Bogen auf die Zielscheibenfahnen geschossen, die in 30 Metern Entfernung auf dem Boden ausgebreitet waren. Vor dem Griff zu Pfeil und Bogen stand die Frage: „Bist du Links- oder Rechtshänder?“ Denn für beide gibt es eine unterschiedliche Ausrüstung. Judith Brinkmann, Olaf Kaiser und Jürgen Koch achteten als sachkundige Betreuer auf die Abläufe. „Die Pfeile mit der Spitze nach unten tragen“, war keine Empfehlung an die Kinder, sondern ein Muss, um beim Wiedereinsammeln keine Verletzung zu riskieren. Konzentriert legte der neunjährige Pascal, der zum ersten Mal teilnahm, den Pfeil in den Bogen ein – dann flog der Pfeil wie gewünscht hoch in Richtung Zielfläche. Macht es ihm Spaß? Die Frage beantwortete Pascal mit einem begeistert klingenden „Ja“. Judith Brinkmann hat Freude am Engagement ihrer Vereinskollegen: „Schön, dass immer viele Helfer dabei sind“. Zur Stärkung standen Getränke und Brezel bereit, am Schluss erhielt jedes Kind eine Medaille. Hannelore Nowacki