Halloween-Party bei Schmitt mit schaurigschönem Gruselspektakel war der Knaller
Spaß im Labyrinth des Schreckens
So schön kann Gruseln sein. Foto: Hannelore Nowacki
NORDHEIM – Die Geister und Besucher fühlen sich bei Familie Schmitt besonders wohl, wie sich bei der großen Halloween-Party wieder zeigte. Still und dunkel war es in Nordheim, doch im Innenhof des Anwesens in der Altrheinstraße waren sie alle versammelt, die sich gerne gruseln, dabei mit Glühwein und Kurzen die Nachtkühle austreiben und sich vom Spuk angenehm erschrecken lassen. Weshalb am Eingang zum Labyrinth des Schreckens auch eine längere Warteschlange in der Dunkelheit erkennbar war. Ein spitzer Schrei kam von dort, ein weiterer folgte. Vielleicht hatte Drakula jemanden ganz fürchterlich erschreckt. „Ich bin ein Fledermausdrakula“ stellte er sich neckisch vor, bestens gelaunt bei so viel interessiertem Publikum. In jeder Nische hauste ein gruselige Gestalt, Grauen in Perfektion, wo sonst nur eine Scheune ist. In jeder Ecke des Innenhofs lauerte der Spuk, aus dem Verlies im Keller krakelte ein Skelett, dessen Augen grün funkelten, ein Rabe saß hinter dem Zelt der Wahrsagerin Samira im trockenen Geäst, kein Fleisch mehr an den Knochen. Ein Fallbeil stand bereit, Skelette breiteten die Arme aus. Witzige rote und grüne Punkte flitzten über die Gesichter – zum ersten Mal war eine Lasershow dabei. Prächtige Verkleidungen waren zu bewundern, doch die meisten Besucher zu früher Stunde waren ganz normale Erscheinungen. Kay-Marion Schmitt hatte wieder viele Freiwillige als Statisten und Darsteller begeistern können. Die acht Leute im Organisationsteam nehmen zum Teil eine Woche Urlaub, um das alles zu bewerkstelligen, erzählt Schmitt im Gespräch mit dem TIP. Jedes Jahr wird der Hof aufwändig nach einem Motto dekoriert, diesmal war es das „Labyrinth des Schreckens“. Helfer aus allen Gewerken sind für die Aufbauten zuständig. Hannelore Nowacki