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  • Mo., 06. August 2018, 10:51 Uhr
    15. Kindersommerfest von Eis Oberfeld unter heißer Sonne

    Spaß im Spielparadies mit Wasser, Eis und Bewegung

    Spaß bei der Rundfahrt im Alm-Express – kostenfrei wie bei allen Spielgeräten. Foto: Hannelore Nowacki

    LAMPERTHEIM – Ein großer bunter Vergnügungspark für alle Kinder rund um die Schillerschule gehört einmal im Jahr zum Lampertheimer Veranstaltungskalender, ein Ereignis in der Innenstadt, das Menschen aus der ganzen Region anzieht. Das Besondere – alle Spielgeräte sind kostenfrei. Nicht immer scheint beim Kinderfest die Sonne, doch beim 15. Kindersommerfest von Eis Oberfeld am Freitag drehte die Sommersonne die Temperatur auf extra stark hoch. Im Vorjahr kam dagegen viel Nass aus grauen Wolken, diesmal sprudelte das begehrte kühlende Nass aus dem Schlauch in das große Maul der Haifisch-Wasserrutsche, die für viel Spaß sorgte. Gleich nebenan ließen sich die Kinder beim Bungeespringen den warmen Sommerwind um die Nase wehen. Auf der Kletterwand im Schatten ging es ziemlich hoch himmelwärts, eine gut gesicherte Herausforderung. Da musste der Papa den Kopf weit ins Genick legen, um seinen Sohn zu sehen. Viele Kinder hatten ihre Badesachen angezogen und waren damit ideal auf den Hitzetag eingestellt. Die gewünschte Abkühlung mit Hochgenuss brachte ein Eisbecher oder die Kindereiswaffel von Eis Oberfeld. Hitze hin oder her, auf der Schiffschaukel, im schattigen Kletterhaus oder beim wilden Enten-Rodeo auf dem großen Schulhof der Schillerschule ließen die Kinder der Bewegungsfreude freien Lauf. Der Nostalgie-Express brachte die jungen Passagiere auf eine geruhsame Rundreise. Immer waren Lokführer zur Stelle, die am Bahnsteig und auch unterwegs die Glocke bimmeln ließen. Historische Kinderkarussells drehten mit ihren Fahrgästen Runde um Runde. Ganz zufällig waren die Großeltern mit ihren beiden Enkelinnen aus Hemsbach ins Kindersommerfest geraten – sie hatten eigentlich nur einen Ausflug zum Eisessen bei Eis Oberfeld geplant und waren nun ganz begeistert. Am Vormittag, so berichtete Kurt Oberfeld im Pressegespräch, waren sieben Kindergärten zu Besuch, die wie jedes Jahr dieses außergewöhnliche Spielparadies für sich hatten. Einige Spielgeräte konnte er wegen der anhaltenden Hitze noch kurzfristig umdisponieren. Um 15 Uhr betrat Bürgermeister Gottfried Störmer die Bühne bei Eis Oberfeld auf dem kleinen Schillerplatz, an seiner Seite Kurt Oberfeld, um die Kinder der Sommerferienspiele zu begrüßen, die schon erwartungsvoll in der Runde standen. Der Bürgermeister kündigte eine gute Nachricht an: „Super Wetter und ein toller Spielplatz“. Die schlechte Nachricht: „Immer wenn wir dieses Kindersommerfest feiern, ist der letzte Tag der Ferien“. Ein besonderes Lob sprach Störmer für das Engagement von Karin und Kurt Oberfeld als Bürger und Unternehmer aus, die das Kindersommerfest alljährlich in Zusammenarbeit mit der Jugendförderung der Stadt Lampertheim ausrichten: „Das ist richtig klasse“. Ein Dankeschön richtete Störmer auch an die 19 Vereine und die Mitarbeiter der Jugendförderung um Susanne Camus und Marcel Getrost, die den täglich bis zu fünfzig Kindern über drei Wochen tolle Ferienerlebnisse vermittelten. Das diesjährige Motto war „(Um)Weltmeisterschaft“ mit täglichen Herausforderungen. Alle Challenges und Tage wurden mit Stempeln im Teilnehmerpass vermerkt. David hatte an allen Ferienspieltagen teilgenommen und sich damit den Sonderpreis verdient – einen Pandabären, gehäkelt von der Handarbeitskünstlerin Maria Sylvia Meyer.
    Kinder, die ihre abgestempelten Teilnehmerkarten der (Um)Weltmeister-Ferienspiele abgegeben hatten, wurden mit Tombolagewinnen belohnt. Foto: Hannelore Nowacki

    In der Loskiste waren alle abgestempelten Teilnehmerkarten, die die Kinder abgegeben hatten. Glücksbringer Ole Camus zog ein Los nach dem anderen, bis auf dem Tombolatisch fast alle Gewinne, Spiele und Plüschtiere, ausgesucht waren. Am Spielmobil der Jugendförderung konnten sich die Kinder, wie immer auch alle, die nicht bei den Ferienspielen waren, eine interessante Betätigung aussuchen. Brettspiele für Geduldige waren im Angebot, ein schattiges Vorlesezelt und vieles mehr wie der Basteltisch, an dem die Kinder unter Anleitung von Marius Reuter aus leer getrunkenen Milchtüten ansehnliche Geldbörsen herstellten. „In den letzten Wochen haben wir so viele Milchbeutel verbraucht“, dabei zeigte er auf einen großen Sack voller ausgewaschener Behälter, die nun mit gekonnter Schnittführung und Falttechnik, verziert mit Stoff, zu Geldbörsen wurden. Ballonkünstler Andreas Knecht erfüllte die Kinderwünsche mit bunten Blumen, Tieren, Kronen und Schwertern. „Man muss es nehmen wie es kommt“, meinte Kurt Oberfeld gelassen zum Thema Sommerhitze. Wie das Oberfeld-Team waren er und seine Frau als lustige Minions unterwegs, einige sogar stilgerecht mit gelber Gesichtsbemalung. Nur einige wenige Wespenstiche hatte es bis in den frühen Nachmittag gegeben, die bei DRK-Bereitschaftsleiter Christian Schmidt und seinem Team vom DRK-Ortsverein Lampertheim versorgt wurden. Hannelore Nowacki








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