Mo., 02. Juli 2018, 15:54 Uhr
Bau von bezahlbarer Wohnungen in Lampertheim
SPD fordert Lösungen
LAMPERTHEIM - „Mit wachsender Ungeduld“ bewerten die Sozialdemokraten in Lampertheim die Lage beim Bau bezahlbarer Wohnungen in Lampertheim. „Wir haben mit den Förderprogrammen, die Zuschüsse für den Neubau und die Weitergabe von Belegungsrechten an die Stadt vorsehen, parlamentarische Voraussetzungen für sozialen Wohnungsbau geschaffen. Nun erwarten wir Ergebnisse statt des reinen Hoffens auf gute Ideen“, unterstreicht die SPD. „Das Stadtparlament hat im Dezember 2016 auf Antrag der sozialliberalen Koalition den Auftrag an die Verwaltung gegeben, das brachliegende Grundstück in der Sophie-Scholl-Straße für soziale Wohnzwecke zu nutzen. Im Frühjahr dieses Jahres hat die Koalition ihren Willen untermauert mit der Baugenossenschaft Gespräche aufzunehmen und das Resultat den Gremien zur Entscheidung vorzulegen. Das konkrete Ergebnis der Bemühungen der Verwaltung: keine einzige neue Wohnung. Das bedauern wir“, so die Lampertheimer Sozialdemokraten in einer Pressemitteilung. Sie fordern die Verwaltung auf, die derzeitig von der Baugenossenschaft vorgeschlagene Lösung „umgehend“ dem Stadtparlament vorzulegen. „Der Vorschlag der Baugenossenschaft einer mittelbaren Belegung bei einem Kauf des Grundstücks zum Bodenrichtwert passt an dieser Stelle. Das heißt, dass in der Sophie-Scholl-Straße normaler Mietwohnraum zu ortsüblichen Preisen entsteht, während die Stadt im Gegenzug Belegungsrechte für Sozialwohnungen im Bestand der Baugenossenschaft an anderer Stelle im Stadtgebiet erhält. Diese Rechte sind in unseren Augen bei entsprechendem Willen der Verwaltung durch das Programm CleVermieter förderbar“, so der Vorschlag der SPD in der aktuellen Diskussion. zg