Di., 02. Juli 2019, 09:51 Uhr
Kinder der Stadtmitte sollen auch in Zukunft wohnortnah beschult werden können
SPD im Dialog mit der Schillerschule
LAMPERTHEIM –
Im Dialog mit der Schulleitung der örtlichen Schillerschule standen bei der SPD-Fraktion im Lampertheimer Stadtparlament am vergangenen Montag vor allem räumliche Fragen im Mittelpunkt. Annette Wunder-Schönung und Beate Gündling erläuterten, dass „aufgrund größerer Kinderzahl und Ausweitung der Nachmittagsbetreuung derzeit Räume doppelt genutzt werden müssen. Das möchten wir gerne ändern, damit auch in Zukunft jedes Kind in der Stadtmitte wohnortnah beschult werden kann.“
Gündling und Wunder-Schönung stellten verschiedene Varianten für zusätzliche Räumlichkeiten vor. Einig waren sich Sozialdemokraten und Schulleitung darüber, dass der Schulhof durch Anbauten unbeeinträchtigt bleiben soll. „Spielplatz und Tobefläche sind für Kinder wichtig“, brachte es Wunder-Schönung auf den Punkt. Sie betonte auch, dass „das Thema Erweiterung zügig angegangen werden muss, wir haben leider nicht mal in der Planungsphase 0 und damit noch ganz am Anfang sind.“
Die SPD-Fraktion sicherte Unterstützung für das Anliegen zu, auch wenn „Platz in der Innenstadt nicht vermehrbar ist. Die Schule soll sich entwickeln und pädagogisch und vom Platzangebot ehr allen Herausforderungen gerecht werden“, so Fraktionsvorsitzender Marius Schmidt. Verwundert zeigte sich die Fraktion darüber, dass ein Schreiben der Schillerschule an die Stadt zwecks Unterstützung bislang nicht in die städtischen Gremien weitergegeben wurde. „Darum werden wir die Entwicklung der Lampertheimer Grundschulen grundsätzlich auf der Tagesordnung des Sozialausschusses platzieren. Lampertheim wächst, weshalb wir bis 2021 nicht nur eine neue Kindertagesstätte in der Kernstadt brauchen, sondern auch alle Grundschulen wachsen werden. Darum wollen wir hier mit dem Kreis Bergstraße schnell ins Gespräch kommen um der Schule zu helfen, schnell eine konkrete Planung zu erhalten“, so Schmidt abschließend. zg