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  • Do., 14. Januar 2016, 09:23 Uhr
    Viele Anschaffungen für Spiel und Werken – und immer noch Geld übrig

    SPD machte aus Lottotopf 500 Euro für den Jugendtreff locker

    Die SPD-Delegation besuchte den Jugendtreff, um zu sehen, was für die Geldspende angeschafft wurde. Im Bild (von links): Monika Pfeiffer-Hartmann, die beiden Betreuer Ralph Dobner und Jens-Christian Preiß, Ewald Gleich und Sigrid Breyer. Foto: Hannelore Nowacki


    BIBLIS – Im Jugendtreff wird einiges geboten. Das pädagogische Konzept sieht viel Abwechslung vor – von der Werkstatt bis zum Raum fürs Toben. Jeden Dienstag von 15 bis 20 Uhr ist der Jugendtreff in den Kellerräumen des Bürgerzentrums geöffnet. Die Kinder und Jugendlichen im Alter von 8 bis 15 Jahre haben Spaß beim Billardspielen, Malen und Basteln, sie backen Plätzchen und Pizza, mögen Gesellschaftsspiele und Außenaktivitäten. Dies berichtete Jens-Christian Preiß, der pädagogische Leiter vor Ort, der sich die Betreuung mit Ralph Dobner teilt. Auch Mitglieder des SPD-Ortsvereins waren bei einem Besuch des Jugendtreffs im vergangenen Jahr vom Konzept angetan, wie Monika Pfeiffer-Hartmann am Dienstagabend erklärte. Doch für die Umsetzung ist mehr Geld nötig als die Gemeinde Biblis zur Verfügung stellen kann. Die Idee der SPD-Mitglieder: Einfach mal bei der Lottogesellschaft anfragen, ob aus dem Topf für soziale Zwecke, der von Lottogeldern gespeist wird, ein Geldbetrag locker zu machen ist. Auch die Mittel, die früher für die Nikolausbescherung gebraucht wurden, kommen dem Jugendtreff  zugute. Für die Umsetzung der Aufgaben kam dem Jugendtreff die 500-Euro-Geldspritze von der SPD Biblis im letzten Sommer gerade zur rechten Zeit, um einen Akkuschrauber und Materialien für die Werkstatt sowie Billardqueues anzuschaffen. Diese Ausgaben summierten sich im Sommer auf 170 Euro. Vor Weihnachten kaufte das Betreuerteam noch einiges ein wie zwei Catan-Gesellschaftsspiele und Scotland Yard, ein Rollenspiel und zwei Anleitungsbücher zum Werken. Mit der neuen Schwebescheibe „Hover Disc“ spielen die Kinder gerne, doch der Basketballkorb für den Innenraum sei schon kaputt, erzählte Preiß, der dies auf Qualitätsmängel zurückführt.  Batterien wurden wieder gebraucht und zum vorweihnachtlichen Backen mussten Zutaten eingekauft werden. Das kostete zusammen 230 Euro. Vom Betrag, der jetzt noch übrig ist, gehen die Kinder und Jugendlichen im Frühjahr Eis essen. Meistens sind etwa zehn Kinder und Jugendliche anwesend, darunter oft auch drei Mädchen. Warum kommen nicht mehr Mädchen? Eine Frage, auf die es keine Antwort gibt. Bei ihrem erneuten Besuch wollte die SPD-Delegation mit dem Ortsvereinsvorsitzenden Ewald Gleich, Monika Pfeiffer-Hartmann (Gemeindevorstand) und Sigrid Breyer (Gemeindevertreterin und 2. Vorsitzende des Jugend-Senioren-Kultur- und Sportausschusses) sehen, was die Betreuer angeschafft haben und was sich die Jugendlichen selbst wünschen. Mit dem Ergebnis waren sie offensichtlich sehr zufrieden. Der von der Gemeinde Biblis finanzierte Jugendtreff besteht seit über vier Jahren und steht unter der Leitung der Sozialagentur Fortuna, die von Oliver Haberer geführt wird. Hannelore Nowacki

     

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