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  • Mi., 18. November 2020, 09:40 Uhr
    POLITIK: Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung spricht sich erneut für derzeitigen Fraktionsvorsitzenden als Ersten Stadtrat aus

    SPD steht hinter Schmidt

    Marius Schmidt (l.) soll Erster Stadtrat in Lampertheim werden – darüber sprach sich die SPD-Fraktion nochmals aus – auch der SPD-Ortsvereinsvorsitzende und amtierende Erste Stadtrat Jens Klingler (r.) unterstützt diesen Vorschlag. Archivfoto: Benjamin Kloos


    LAMPERTHEIM — Die SPD-Fraktion in der Lampertheimer Stadtverordnetenversammlung hat sich nochmals deutlich hinter ihren Kandidaten um das Amt des Ersten Stadtrates, Marius Schmidt, gestellt. In vertraulicher Abstimmung gaben die Sozialdemokraten einstimmig ihr Votum für den derzeitigen Fraktionsvorsitzenden ab.

    Ortsvereinsvorsitzender Jens Klingler, der derzeit als Erster Stadtrat fungiert, unterstreicht, dass „auch ich den Wahlvorschlag Marius Schmidt unterstütze und mich freuen würde, wenn er wichtige Projekte bei der Stadt in unserem gemeinsamen Sinne im Amt des Ersten Stadtrates fortsetzen kann. Er hat sich in einer schwierigen Situation bereit erklärt, seine politische Erfahrung und seine neuen Ideen in diesem Amt für Lampertheim zur Verfügung zu stellen, obwohl er andere Perspektiven hätte anstreben können. Darüber freuen wir uns.“

    Klingler selbst betonte nochmals, dass „ich mich von der SPD stets unterstützt gesehen habe- auch und gerade in der Phase, die zur Entscheidung geführt hat, nach dem unfreiwilligen Ende meiner Tätigkeit als Erster Stadtrat die Position neu besetzen zu müssen. Ich möchte politisch aktiv bleiben und in der Stadtverordnetenversammlung mitarbeiten. Wer mich weiter in politischer Verantwortung sehen möchte, muss der SPD sein Vertrauen schenken.“

    Wenig Verständnis zeigen die Sozialdemokraten für die Aussagen der CDU: „Die Neubesetzung des Amtes zum 1.2.2021 steht nun einmal an. Das Parlament ist für eine gesamte Wahlperiode gewählt und handlungsfähig. Daher kann nun gewählt werden. Eine Verlegung bedeutet 7 Monate Vakanz auf einer wichtigen Verwaltungsposition. Diesen Stillstand möchten wir nicht. Und die wahre Frage lautet doch: Wenn die CDU nach der letzten Kommunalwahl eine Koalition gegen die SPD zustande gebracht hätte: Wann hätte sie den Ersten Stadtrat gewählt? Genau jetzt“, so Klingler abschließend. zg

     

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