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  • Mo., 06. Oktober 2025, 15:55 Uhr
    FREIZEIT: Groß-Rohrheimer Wanderer unterwegs in Rheinhessen zwischen Nierstein und Oppenheim

    Spektakulärer Blick auf die Weinlandschaft und den Rhein

    Schöne Aussichten präsentierten sich der Wandergruppe aus Groß-Rohrheim beim Ausflug nach Rheinhessen.
    Foto: oh

    GROSS-ROHRHEIM – Die Wandergruppe vom TV Groß-Rohrheim erwartete bei viel Sonnenschein und blauem Himmel ein Wandererlebnis der besonderen Art. Der Start war in Nierstein in der Straße zur Kilianskirche, die auch Bergkirche genannt wird. Gegenüber der Kirche ist die Weinlage „Niersteiner Glöck“,  sie gilt als älteste urkundlich erwähnte Weinbergslage in Deutschland. Eine Jahrhunderte alte Mauer, schützt diesen Weinberg vor kalten Winden und sorgt für ein besonderes Mikroklima. Von hier aus hatte man einen wunderbaren Blick auf den Rhein und die umliegenden Weinberge. Der Weg führte weiter bergauf, vorbei am Kranzberg, den Weinlagen Ölberg und Hipping zum Roten Hang. Dabei handelt es sich um eine Steillage aus rotem Ton und Sandstein, die sich von Nackenheim, über Nierstein nach Schwabsburg hin erstreckt. Aufgrund des porösen Gesteins wachsen hier Reben, die mineralische Weine hervorbringen – also Rieslinge von Weltruf. 

    Eine Wassertreppe hoch, erreichte man einen Ruheplatz den Alexander-von-Humbold-Blick. Der Naturforscher fuhr 1790 mit der Kutsche von Mainz nach Nierstein. Es bot sich hier eine malerische Aussicht auf die Hessische Bergstraße, den Taunus, den Donnersberg und die Skyline von Frankfurt. Weiter ging es die Weinberge hoch, runter und wieder hoch zum Bruderberg und der Rieslinghütte. Einem Aussichtspunkt mit besonders spektakulärem Blick auf die Weinlandschaft und den Rhein. Das Deutsche Weininstitut wählte den Bruderberg zur „Schönsten Weinsicht 2012“ in Rheinhessen. Hier konnte man die Landschaft in Ruhe auf sich einwirken lassen. Der Weg führte nun wieder zurück nach Nierstein und mit den Bussen vom Turnverein nach Oppenheim, um in einem Rheinrestaurant bei einem Abendessen den Tag ausklingen zu lassen.  Danke an Gisela und Edmund für das Organisieren der Tour und an Agnes und Edmund für das Fahren der Busse. zg

     

     

     

     

     

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