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  • Mi., 08. März 2017, 09:01 Uhr
    Stadtprinzessin Ann Cathrin I. sammelte stolze 3.460 Euro bei rund 80 Fastnachtsveranstaltungen

    Spende statt Blumen - Geld fließt an die Behindertenwerkstatt in Lorsch



    Die Behindertenwerkstatt in Lorsch hatte großen Grund zur Freude: Die Bürstädter Stadtprinzessin Ann Cathrin I. überreichte 3.460 Euro an den Einrichtungsleiter Martin Kersjes, die sie bei ihrer Fastnachtstour durch das Narrenland gesammelt hatte. Foto: Eva WiegandLORSCH - "Das ist heute ein besonderer Tag für mich", meinte die Bürstädter Stadtprinzessin Ann Cathrin I. als sie mit ihrem "Spendenpferd", begleitet von ihren Eltern in der Behindertenwerkstatt der bhb in Lorsch den  stattlichen Spendenscheck in Höhe von 3.460 Euro übergeben konnte. Die Bürstädter Hoheit hatte darum gebeten, ihr statt Blumen Geld zu spenden. Als ständiger Begleiter hatte sie das Spendenpferd bei sämtlichen Veranstaltungen dabei - die Narren, Vereine, Freunde, Nachbarn und Verwandten sowie die Kirchengemeinden hatten es nicht nur gefüttert, sondern regelrecht gemästet. Sehr zur Freude der Mitarbeiter und des Einrichtungsleiters Martin Kersjes hatte sich die Sammelaktion mehr als gelohnt. "Wir hätten nie damit gerechnet. Das ist eine sehr sinnvolle Sache und die Aktion hat sich wirklich gelohnt", verlieh der Einrichtungsleiter seiner Begeisterung Ausdruck. Der Betrag fließt in ein Projekt der Lorscher Behindertenwerkstatt. Seit September 2016 bietet die Behindertenhilfe Bergstraße den Kurs "Spaß mit Pferden" als arbeitsbegleitende Maßnahme für die Werkstatt-Mitarbeiter an. Die Gruppe trifft sich regelmäßig, derzeit sind sechs Kursteilnehmer angemeldet. Der Haken an der Sache: das Projekt ist nicht gerade billig. So müssen die Teilnehmer derzeit einen Eigenanteil leisten, was sich mit der Spende der Stadtprinzessin eventuell reduzieren lässt. "Der Schwerpunkt liegt dabei nicht nur auf dem Reiten, auch das Versorgen, Pflegen und in Kontakt kommen mit den Pferden ist dabei sehr wichtig", erklärte Kathrin Arnold von der bhb Lorsch, die das Projekt gemeinsam mit der diplomierten Reittherapeutin Stefanie Glanzner betreut. Und so blieb der Stadtprinzessin nichts anderes mehr zu sagen als: "Danke an alle, die mein Pferd hier gefüttert haben!" Eva Wiegand

     
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