Mi., 19.08.2026
Die Gratiszeitung für Lampertheim und das hessische Ried
  • Startseite
  • Sport
  • Termine
  • Stellenmarkt
  • Mo., 26. September 2016, 09:37 Uhr
    Kinderkrippe „Entdeckernest“ feiert Jubiläum und Tag der offenen Tür mit großem Programm

    „Spielend Mut zum Risiko entdecken“



    Lobende und anerkennende Worte gab es von Bürgermeisterin Barbara Schader (Mitte) für Andrea Siegler, Leiterin der Kinderkrippe (r.) und ihre Stellvertreterin Heike Ille (l.). Foto: Eva Wiegand

    BÜRSTADT – Fünf Jahre sind vergangen, da öffneten sich zum ersten Mal die Pforten der Kinderkrippe in der Geschwister-Scholl-Straße, die an die städtische Kindertagesstätte „Villa Kunterbunt“ angrenzt. Pünktlich zu diesem besonderen Tag bekam die Kinderkrippe nun auch einen neuen Namen und so wurde am Samstagmorgen bei einem vielseitigen musikalischen Programm nicht nur das Jubiläum und der Tag der offenen Tür, sondern auch die neue Namensgebung des „Entdeckernest“ gebührend gefeiert. Gekommen waren nicht nur viele Eltern und Kinder, auch Ehemalige sowie zahlreiche politische Vertreter, darunter auch die Kreisbeigeordnete Rita Schramm feierten den besonderen Anlass. Und so brachten die „Kids on Keys“ unter Leitung von Stefan Spiesbeger gemeinsam mit den Kindergarten- und Kinderkrippenkindern einige Lieder, selbstverständlich auch Geburtstagsständchen, zu Gehör. „Wenn eine Krippe fünf Jahre wird, dann sind das 25.000 Situationen mit Kinderlachen und manchmal auch Tränen, 250 kleine und große Sternstunden, Begegnung und Beziehung, Sozialkompetent miteinander leben, Konflikte lösen“, berichtete die Leiterin der Kinderkrippe, Andrea Siegler, aus dem Krippenalltag und dankte allen Beteiligten, die die Umsetzung der Kinderkrippe unterstützt hatten und haben. „Unsere Krippe hat sich in den vergangenen fünf Jahren zu einer sozialpädagogischen Einrichtung mit Profil entwickelt“, berichtete sie stolz und fügte ein Zitat von Jean Piaget an: „Was man einem Kind beibringt, kann es nicht selbst entdecken. Aber nur das, was es selbst entdeckt, verbessert seine Fähigkeiten, Probleme zu verstehen und zu lösen.“ Auch die Bürgermeisterin schätzt die Orte, an denen die Kinder betreut werden sehr. „An trüben Tagen in der Stadtverwaltung muss ich nur zu den Kindern gehen“, verriet Bürgermeisterin Barbara Schader ihr Notfallrezept, „denn sie machen voller Tatendrang Schritte in ihr Leben“. Den Sprung in den Sand traue sich, wer sich geschützt und geborgen fühle. Die Kinderkrippe sei ein Hort des Mutes, dort lernten die Kinder Grenzen kennen, würden mitgetragen, aber nicht überbehütet. Auch die Stadt brauche Risikobereitschaft. „Die Stadt hat den Weg gewagt, eine Betreuung für Ein- bis Dreijährige an diesem Ort anzusiedeln“, führte Schader weiter aus und dankte der Kinderkrippen-Leiterin Andrea Siegler und ihre Stellvertreterin Heike Ille für das Leben der Konzeption: „Dieses Team geht mit Herz, Offenheit und Liebe auf ihre Kinder zu.“ Und genau dieses Team mit sieben Fachkräften stand den interessierten Besuchern nach der offiziellen Eröffnung dann Rede und Antwort. Derzeit besuchen 20 Kinder zwischen ein und drei Jahren die Einrichtung. Um sich einen umfassenden Überblick zu verschaffen, konnten die Besucher den eigens gedrehten Film über den Krippenalltag anschauen, der über die Inhalte und Schwerpunkte der Konzeption informierte. Auch den Tag über wartete noch ein buntes Programm auf die Besucher. Neben Tombola und Kinderschminken  hatte die Kinderkrippe auch noch für weitere Unterhaltung gesorgt: das Jugendorchester der Katholischen Kirchenmusik spielte auf, außerdem tanzten die Tanzmäuse des SKK und die Tänzerinnen des Dance Point Limburg für die Besucher. Eva Wiegand
    Anzeige Online StellenmarktAnzeige dkge 1x1Anzeige dkge 2x2
    Anzeige NK Worms und RheinhessenAnzeige TicketshopAnzeige 3 Anzeige - 2