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  • Di., 19. Dezember 2017, 08:59 Uhr
    Lampertheimer Bundesligateam nun klarer Titelfavorit

    Spitzenbegegnung in Grünstadt hält was Sie verspricht

    LAMPERTHEIM – Die Begegnung zwischen Tabellenführer und Zweitplatziertem in der 2. Kegelbundesliga Mitte hielt am vergangenen Wochenende was sie im Vorfeld versprach. Die über sechs Bahnen ausgetragene Partie bot neben zahlreichen Spitzenergebnissen Spannung bis zur letzten Kugel.

    Dass diese Partie in der Grünstädter Sporthalle kein Spaziergang für den Lampertheimer Tabellenführer sein würde war allen Beteiligten bereits im Vorfeld klar, da die Pfälzer Gastgeber gerade zu Hause eine Macht sind und reihenweise Spitzenresultate abliefern.

    Für die Spargelstädter gingen zu Beginn Bernd Günderoth, Patrik Strech und Holger Thiemig auf die Bahnen. Und die Partie nahm gleich mächtig Fahrt auf. Holger Thiemig eröffnete mit prächtigen 278 Holz. Bernd Günderoth stand ihm mit 268 Zählern in nichts nach. Patrik Strech konnte dieses Niveau nicht auf die Bahn bringen, doch mit 223 Zählern unterstützte er seine Mitspieler. Normalerweise reichen diese Ergebnisse um Spiele bereits früh zu entscheiden, doch hier waren es lediglich 37 Zähler zugunsten der Lampertheimer.

    Patrik Strech fand an diesem Tag einfach nicht richtig ins Spiel, kämpfte sich aber mit einem ordentlichen Abräumergebnis und einer 230er Schlussbahn am Ende auf 886 Holz. Gegen Timo Fingerle (951) musste er allerdings 65 Zähler abgeben.

    Bernd Günderoth ließ auf seine Eröffnungsbahn nochmals starke 253 Holz folgen und hatte nach 100 Wurf insgesamt  522 Holz auf der Tafel stehen. Mit zwei ordentlichen Durchgängen (222/236) schraubte er sein Ergebnis auf respektable und 979 Holz. Diese Leistung war äußerst wichtig, da sein direkter Gegenspieler, Sven Hien mit der Tagesbestleistung von 1050 Holz glänzte. Somit mussten die Lampertheimer nochmals 71 Zähler abgeben.

    Dass die Begegnung nicht hier bereits zugunsten der Hausherren entschieden war, war Holger Thiemig anzurechnen. Auf seine Startbahn ließ er nach 238 Holz nochmals 263 Zähler auf Bahn drei folgen. Seine Schlussbahn (240) und vor allem sein Abräumergebnis (400) katapultierten ihn auf Gesamtergebnis auf 1019 Holz, mit dem er bester Lampertheimer bleiben sollte. Da sein Gegenüber Ralf Buch (900) niedrigster Grünstädter blieb, machte er 119 Zähler gut. Mit 17 Holz Rückstand ging das Schlusstrio der Spargelstädter auf die Bahnen.

    Doch mit der Aufholjagd mussten sich die zahlreichen Lampertheimer Anhänger noch gedulden. Zwar startete Niklas Schulz mit 262 Holz gleich furios, doch die 232 Holz von Kevin Günderoth und 222 Holz von Ralf Schmidt reichten nicht um Zähler gutzumachen. Im Gegenteil, die Lampertheimer büßten nochmals 12 Holz ein.

    Die zweite Bahn sollte den Spitzenreiter wieder in Front bringen. Schmitt (262), Günderoth (256) und Schulz (241) nahmen den Gastgebern hier insgesamt 59 Zähler ab und hatten 30 Kegel Vorsprung. Niklas Schulz kam auf der dritten Bahn überhaupt nicht zurecht (204), allerdings sorgte vor allem Ralf Schmidt (259) und Kevin Günderoth (237) dafür, dass man nur 26 Holz abgab. Mit nur 4 Zählern Vorsprung ging es auf die Schlussbahn.

    Ralf Schmitts 228 Holz reichten für íhn am Ende zu 965 Zählern, womit er allerdings gegen Thomas Hartig (1002) noch 37 Holz abgab. Niklas Schulz (236) fing sich wieder und schloss mit 943 Holz ab. Er konnte gegen Christian van Kroog (936) insgesamt 7 Zähler gutmachen.

    Mit glänzenden 277 führte Kevin Günderoth seine Mannschaft zum Sieg und sich zu hervorragenden 1006 Holz. Mit 5788:5800 sicherten sich die Lampertheimer in einer hochklassigen und steht’s spannenden Begegnung die letzten Punkte in diesem Jahr.

    Zudem bauten die Spargelstädter Ihren Vorsprung auf sechs Punkte aus. Jetzt heißt es aber nicht abzuheben, sondern die bevorstehenden Aufgaben mit der notwendigen Aufmerksamkeit anzugehen und die Mission Erstklassigkeit zu Ende zu bringen. Die Ausgangsposition hierfür ist perfekt. Am 13. Januar geht es für die Kegler im Heimspiel gegen Kelsterbach wieder auf Punktejagd. zg
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