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  • Di., 25. Februar 2020, 09:09 Uhr
    Tischtennisplatte und Außenkicker bereichern jetzt den Bolzplatz in Rosengarten

    Sport- und Begegnungsstätte wächst

    Eine neue Tischtennisplatte und ein neuer Tischkicker ergänzten das Angebot auf dem Bolzplatz in Rosengarten. Foto: Petra Gahabka


    ROSENGARTEN – Auf dem Bolzplatz herrschte am Donnerstagnachmittag Hochbetrieb. Um Bürgermeister Gottfried Störmer, Sportcoach Marius Schmidt und Oliver Schmitt, Vorsitzender der Bürgerkammer Rosengarten, scharten sich bei der offiziellen Übergabe der neuen Tischtennisplatte und des Tischkickers, die aus dem Förderprogramm „Sport und Flüchtlinge“ finanziert wurden, zahlreiche kleine und große Gäste.  

    „Eine Fläche, die brach lag, wird nun einer sinnvollen Nutzung zugeführt, das finde ich klasse“, freute sich der Rathauschef mit Blick auf die Wandlung vom „roten Platz“ zum Rasenplatz mit Fußballtoren. Von seiner Festigkeit biete er sich nun für viele Dinge an, weitere Sport- und Spielgeräte sollen hinzukommen. Der Impuls, diesen großen Platz umzubauen, sei aus der Bürgerkammer gekommen. Nun werde auf dem Freizeitgelände ein Angebot geschaffen, das alle Altersgruppen miteinbeziehe. „Wir freuen uns, dass das sukzessive entwickelt wird.“ Die am Eingang des Geländes stehende Holzhütte der Kindertagesstätte werde noch durch eine neue ersetzt, die angrenzende Fläche entsprechend gestaltet. Und auch am Dorfgemeinschaftshaus wird geplant, hier soll der Platz umgestaltet werden, um eine bessere Nutzung für die Erdbeer-Kerwe zu ermöglichen. 

    Für den Bürgerkammervorsitzenden Oliver Schmitt, der von der Stadtverwaltung als Geschenk Bälle für den Außenkicker bekommen hatte, „ist das hier ein besonderer Schritt“.  Man schaffe einen Generationenplatz, der von allen genutzt werden könne. Es soll zügig weitergehen, das nächste Projekt hat er schon im Blick: Am Freiwilligentag der Metropolregion Rhein-Neckar, der am 19. September 2020 stattfindet, soll ein Bouleplatz eingerichtet werden. Damit käme man einem Wunsch aus der Bevölkerung nach. „Ich hoffe, dass die Mitwirkung entsprechend groß ist“, so Schmitt. 

    Seit 2016 unterstützt das Förderprogramm „Sport und Flüchtlinge“ hessische Kommunen, in denen Sportvereine und Institutionen integrative Arbeit leisten. Lampertheim standen dafür im letzten Jahr 12.500 Euro zur Verfügung. In seiner Funktion als Sportcoach der Stadt hatte Marius Schmidt im September zahlreiche Förderbescheide überreicht. Da von den Vereinen nicht der gesamte Betrag abgerufen wurde, konnte das Restgeld nun für die beiden Spielgeräte in Rosengarten genutzt werden. 5.000 gut investierte Euro, wie sich am Donnerstag die Gäste einig waren. Schmidt dankte der Verwaltung und insbesondere Sabine Vilgis, Leiterin der Technischen Betriebsdienste, für die Unterstützung bei der Umsetzung des Bewegungsparks. Die Freude über das neue Angebot war auch Erdbeerprinzessin Emilia I. anzusehen, die sich im Namen aller Kinder bedankte. Auf ihren Vorschlag, vielleicht noch eine Turnstange anzuschaffen, entgegnete Gottfried Störmer: „Das ist nicht im Bereich des Unmöglichen.“ Kaum war der Satz „Lasset die Spiele beginnen“ gefallen, wurden der Außenkicker und die Tischtennisplatte auch schon voller Begeisterung in Beschlag genommen. Petra Gahabka

     

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