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  • Mi., 22. Februar 2023, 15:15 Uhr
    KULTUR: „Tach, Herr Bach" verspricht am 18. März außergewöhnliches Konzerterlebnis in der Notkirche / Kartenvorverkauf ab Montag

    Spritzig-frecher Musikcocktail der besonderen Art feiert Neuauflage

    Freuen sich auf das Konzert „Tach, Herr Bach”: Karl Hans Geil (Lions Club), Franz-Josef Diehlmann (Präsident Rotary Club), Dr. Nikolaus Selzer, Carolin Wahl (Präsidentin Lions Club), Bürgermeister Gottfried Störmer, Marianne Michels-Junglas (Rotary Club), Rolf Hecher und Joachim Sum (Leiter der Musikschule; v.l.). Foto: Benjamin Kloos


    LAMPERTHEIM – „Tach, Herr Bach“ heißt es am Samstag, 18. März, in der Notkirche, Römerstraße 94, in Lampertheim – hinter diesem Titel verbirgt sich auch bei der mittlerweile sechsten Auflage und nach coronabedingter Pause ein spritzig-frecher musikalischer Cocktail, meisterlich serviert von den Lehrern der Musikschule Lampertheim.

    Dabei wird an diesem Abend vieles anders als bei einem üblichen Konzert sein: Drei Stunden voller Kurzweil warten auf die Konzertbesucher. Doch es geht nicht nur um den berühmten Johann Sebastian Bach, der dem Konzert seinen Namen gab – das Kollegium der Musikschule Lampertheim, allesamt Künstler mit Konzerterfahrung, wird auch Musik von Georg Ravel, Ludwig van Beethoven oder Edward Elgar präsentieren, die das abwechslungsreiche Programm füllt, das durch Eigenkompositionen von den Musikschullehrern Joachim Sum und Karsten Opitz abgerundet wird. Sowohl in den zahlreichen Stilrichtungen als auch in der Instrumentenauswahl spiegelt sich die einzigartige Vielfalt der Musikschullehrer wider. Das abwechslungsreiche Konzert bietet dabei unterschiedlichste klangliche Nuancen, da die Mitwirkenden in verschiedenen Besetzungen auftreten. Das stilistische Spektrum reicht von Barock über Tango bis zum Jazz. 

    Im Gegensatz zum herkömmlichen Konzert kommen auch die Geselligkeit und der Spaß nicht zu kurz: Denn auch das gesprochene Wort gehört zum Konzertabend – eine heitere Moderation mit eigenem Unterhaltungswert, kompetent und witzig, verbindet die dargebotenen Musikstücke, und die Pausen zwischen den insgesamt drei Musikblöcken laden zum Verzehr von Speisen und Getränken sowie angeregter Unterhaltung ein.  Zum Konzerterlebnis gehört die Illumination des Raums verbunden mit der Magie des Lichts.

    Eine Besonderheit stellt in diesem Jahr der Mittelteil dar, welcher der alpenländischen Musik gewidmet ist – auch auf Wunsch von Gitarrenlehrer Karsten Opitz, der hierzu eigens ein Stück komponiert hat. Dabei erklingen auch typische Instrument wie das Hackbrett und auch der passende Gesang.

    Kartenverkauf startet

    Einlass für das Konzert, welches um 19.30 Uhr beginnt, ist bereits um 18.30 Uhr, um Gelegenheit zu geben, die Angebote der Küche und die ausgewählten Weine in angenehmer Atmosphäre zu genießen. 

    Aufgrund der Tatsache, dass das Konzert aus drei Teilen besteht, ist in den Pausen und selbstverständlich auch nach dem Konzert die Möglichkeit zum intensiven Austausch über das Gehörte gegeben. Dies ist auch ausdrücklich so gewünscht, lediglich während der musikalischen Aufführung wird ausdrücklich um Ruhe gebeten.

    Veranstaltet wird dieses außergewöhnliche Musikerlebenis von der Musikschule, cultur communal, dem Lions Club als auch dem Rotary Club Lampertheim. Die beiden Serviceclubs werden sich dabei besonders um das leibliche Wohl der Gäste kümmern – verbunden mit dem Hinweis, genug Hunger und Durst mitzubringen, denn der gesamte Erlös des Konzertes fließt direkt in die Musikschule. Und so verzichten auch die Künstler auf ihre Gage. Ziel der Veranstaltung ist es, den Lampertheimer Bürgern die Lehrkräfte der Musikschule in ihrer Eigenschaft als konzertierende Künstler zu präsentierten. Die Notkirche zeichnet sich hierbei durch ihre Größe und ansprechende Atmosphäre als hervorragender Rahmen für diese Veranstaltung aus. So bietet sich einer großen Öffentlichkeit die Möglichkeit, die musikalischen Profis, die in Lampertheim tätig sind, kennen zu lernen.

    Karten zu je 20 Euro im Saal und zu 17 Euro auf der Empore gibt es ab Montag, 27. Februar, im Rathaus-Service, Haus am Römer. Schüler der Musikschule im Alter bis 18 Jahren sind herzlich willkommen und haben in Begleitung ihrer Eltern freien Eintritt, sollten sich aber rechtzeitig um Karten bemühen, da der Einlass zum Konzert nur mit Eintrittskarte möglich ist.

    Besonderes musikalisches Erlebnis

    Bei der Vorstellung des diesjährigen Konzertes „Tach, Herr Bach” betonte Bürgermeister Gottfried Störmer, der auch in diesem Jahr als Schirmherr fungiert, dass dieses Konzert „für mich ein besonders tolles Ereignis in Lampertheim ist. Die Musikschule, die ein Verein und keine städtische Einrichtung ist, hat großartige Angebote für mehrere Hundert Schüler jeden Alters, die Instrumente lernen, Gesang studieren oder im Kindesalter erste Schritte in Richtung Musik machen. Dies kommt den Veranstaltungen in unserer Stadt zugute, auch durch den Schlagerchor, der die Seniorenwohnheime besucht. ‚Tach, Herr Bach‘ ist dabei ein absolutes Highlight.” Joachim Sum, Leiter der Musikschule, hob die Besonderheit der Veranstaltung durch den konzertanten und den geselligen Teil hervor. „Es herrschte eine tolle Zuhörkultur in Lampertheim unser Lehrer fühlen sich sehr wohl.”

    Roth Hecher stellte aus Sicht von cultur communal eine weitere Besonderheit heraus. „Die Veranstaltung ist auch bei unseren Nachbarstädten und -gemeinden hoch angesehen. Es ist nichts alltägliches, dass sich zwei Serviceclubs, eine Stadt und eine Musikschule für ein solches Konzept zusammentun. Lampertheim kann stolz auf dieses Engagement aller Beteiligten sein!” Benjamin Kloos

     

     

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