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  • Di., 09. April 2019, 10:01 Uhr
    Kandidat Marco Steffan stellte sein Wahlprogramm zur Bürgermeisterwahl vor

     „Stadtgespräch mit Steffan“ – Musik und viel Redebedarf

    Bürgermeisterkandidat Marco Steffan mit Unterstützer Manfred Krämer und einer Lampertheimer Mutter, die einige Fragen an den Kandidaten hatte. Foto: Hannelore Nowacki


    LAMPERTHEIM –  Bürgermeisterkandidat Marco Steffan hatte für sein „Stadtgespräch mit Steffan“ am  Samstagvormittag auf dem Schillerplatz zur Wochenmarktzeit eine Überraschung angekündigt, um den Wochenmarkt „mal etwas anders zu erleben“. Der rote Teppich für die Musik war ausgerollt und Pianist und Sänger Eden Noël aus Mannheim begeisterte die große Zuschauerrunde über zwei Stunden mit einem breiten Spektrum seines Könnens von Swing und Jazz bis zu den Beatles und den sieben Brücken, über die Peter Maffay seine Fans erfolgreich geführt hat. Ein Glas guter Prosecco oder Winzerwein konnte die gute Stimmung weiter beflügeln. Ein dem Kandidaten bekannter Gastronom aus Ungstein mit Lampertheimer Wurzeln hatte seinen Verkaufspavillon am Ort des Geschehens aufgestellt. Sonne und blauen Himmel gab es kostenlos dazu. Bürgermeisterkandidat Steffan hatte die Lampertheimerinnen und Lampertheimer herzlich eingeladen, ihn als Kandidaten näher kennenzulernen und Fragen zu stellen, ein Angebot, das gerne angenommen wurde. Immer wieder war der leidenschaftlich sprechende, bestens gelaunte Steffan umringt von interessierten Menschen, die auf ein Gespräch mit ihm warteten. Oft mussten sie sich ein wenig oder auch länger gedulden, bis die vorherigen Fragensteller den Platz freimachten. Bianca Reischert wohnt im Rosenstock und wollte das Marktplatzgespräch mit dem Bürgermeisterkandidaten mit einem Besuch des Wochenmarktes und des Ostermarktes in der Schillerschule verbinden.  „Was tun Sie für die Kinder“, wollte die junge Frau wissen, sie brauche einen Ganztagsplatz, auch wünsche sie sich Angebote für kleine Kinder. Kinder seien ein wunderbares Geschenk, meinte Steffan, doch werden Ganztagsplätze nicht von heute auf morgen zu schaffen sein. Mit vielen Themen habe er sich bereits befasst, teilte er seiner Gesprächspartnerin mit, die Stärke von Lampertheim seien die Vereine. Eine ältere Frau, die ihren Nachnamen nannte, aber nicht veröffentlicht haben wollte, eröffnete das Gespräch mit dem Bekenntnis, dass sie sich seit drei Jahren freut in Lampertheim zu leben und im Grunde gar nichts vermisse. Vor drei Jahren habe sie sich entschieden hierher umzuziehen, weil ihr Lampertheim als Kleinstadt gefalle. Vielleicht könnten sich Geschäfte in Leerständen in der Kaiserstraße ansiedeln, meinte sie noch. Steffan erklärte ihr, dass er, der schon lange in Lampertheim lebt und andere, die Dinge etwas anders sehen und den Vergleich zu früher haben. Kleine Problemstellen könnte man schnell regeln, prognostizierte er, jedoch sehe er den Schwerpunkt Tourismus nicht. Eine andere Frau im reiferen Alter konnte nicht länger auf ein Gespräch warten und erhielt seine Visitenkarte. Sie habe viele Fragen ließ sie Steffan wissen und werde ihn anrufen. Im Gespräch mit dem TIP erläuterte er, was er „für Lampertheim“ erreichen möchte, eine ganze Menge Ideen kamen zur Sprache. Den Wochenmarkt finde er gut, könnte man aber noch etwas beleben mit einem abwechslungsreichen Angebot aus der Region, beispielsweise mit Kunst und Musik. Mit Chören habe er bereits gesprochen. Den Mannheimer Musiker Eden Noël, aus Haiti stammend, habe er durch ein Charity-Projekt kennengelernt. „Lampertheim hat unheimlich Potenzial“, ist Steffan überzeugt, „wir haben tolle Leute in Lampertheim, die man fragen und zusammenbringen könne. Sein Anliegen: „Ich will die Leute überzeugen, dass es mir um Lampertheim geht, mein Wahlkampf ist nicht gegen jemanden gerichtet“. Schon standen weitere Interessierte an, die mit dem Bürgermeisterkandidaten Steffan ins Gespräch kommen wollten.  Hannelore Nowacki

     

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