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  • Do., 01. November 2018, 22:09 Uhr
    Dank der Stadt Lampertheim an Otto Edinger für „beispielhaftes Engagement“

    Stadtplakette in Bronze für Otto Edinger

    Nach der Verleihung der Stadtplakette in Bronze an Otto Edinger wurde im Sitzungssaal des Alten Rathauses gefeiert. Ehefrau Gerti Edinger erhielt einen Blumenstrauß. Bürgermeister Gottfried Störmer, Stadtverordnetenvorsteherin Brigitte Stass und Spargelkönigin Christin I. hatten die Urkunde, die Stadtplakette, Ehrennadel und Präsent mit Lampertheimer Spezialitäten überreicht.  Foto: Hannelore Nowacki


    LAMPERTHEIM – Im Sitzungssaal des Alten Rathauses war es voll geworden. Vertreter des Magistrats, Stadtverordnetenvorsteherin Brigitte Stass, Vertreter der Parteien im Stadtparlament, Wegbegleiter, Freunde und Familienangehörige von Otto Edinger waren zur Verleihung der Stadtplakette in Bronze an den rührigen Unternehmer und vielfach ehrenamtlich aktiven Lampertheimer gekommen. Nach dem letzten Glockenschlag begann Bürgermeister Gottfried Störmer seine Laudatio, beginnend mit der Erklärung, dass die Stadtverordnetenversammlung am 31. August 2018 beschlossen hatte, Otto Edingers  „herausragendes Handeln und beispielhaftes Engagement für unsere Stadt zu würdigen“ und zudem alle Gremien zugestimmt hatten. Eine lange Liste lag dem Bürgermeister vor, doch wolle er seine Rede „auf wenige Wegmarken begrenzen“. Dennoch geriet diese Aufzählung zu einer längeren Erläuterung, angefangen von Otto Edinger als Nikolaus beim Weihnachtsmarkt in Lampertheim und Hüttenfeld, der mit seiner Frau Gerti im Alten Rathaus mit Kindern gemeinsames Plätzchenbacken organisiert. Otto Edinger, der sich für die Entschlammung des Altrheins und im Fährverein engagiert, der sich an der Flüchtlingsarbeit beteiligt, mit den Jusos das Repair Café ins Leben gerufen hat, der seit 2000 Vorsitzender des Wirtschafts- und Verkehrsvereins Lampertheim ist: „Sie lassen nicht nach, Sie sind voll ausgelastet und suchen dennoch immer nach Möglichkeiten sich zu engagieren und tragen dazu bei, dass die Perle des Rieds ihre Leuchtkraft behält“.  Vor Widerständen weiche Edinger nicht zurück, bleibe stets Ansprechpartner der Lampertheimer und wisse daher wo der Schuh drückt. „Sie sind ein Macher, ein Mann, der weiß, was er will, der nicht machen lässt, sondern selbst anpackt – Sie haben Ecken und Kanten“. Nach Verlesen der Urkunde überreichten Bürgermeister Störmer, Stadtverordnetenvorsteherin Stass und Spargelkönigin Christin I. die Stadtplakette in Bronze mit Nadel und Präsent. In seine Ehrung und seinen Dank wollte Otto Edinger ausdrücklich alle Leute eingeschlossen wissen, die sich als Helfer im Alltag engagieren. Franz Korb gratulierte Otto Edinger und teilte den Zuhörern mit: „Otto finde ich gut“. Helmut Hummel nannte eine Vielzahl von Eigenschaften, „die man jedem wünschen würde – er hat sie“. Von sich selbst sagte der 70-jährige Otto Edinger im Gespräch mit dem TIP: „Ich bin sachlich orientiert“ und er fühle sich in Lampertheim wohl. Aus Heddesheim kommend, wuchs er in Mannheim auf und zog mit seinen Eltern vor 50 Jahren nach Lampertheim. Hannelore Nowacki

     

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