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  • Do., 09. Mai 2019, 12:32 Uhr
    Arbeiten an Hallenbad weiter im Plan und ab nächster Woche sichtbar / Blühstreifen angelegt 

    Starke Schäden an Bäumen in Biedensand Bädern durch Sommerhitze

    Die Baumaßnahmen im Hallenbad der Biedensand Bäder laufen – ab kommender Woche werden diese auch nach außen hin sichtbar sein. Archivfoto: Benjamin Kloos


    LAMPERTHEIM – Es ist die aktuell größte Baumaßnahme in Lampertheim: Die Sanierung des Hallenbades der Biedensand-Bäder. Der Erste Stadtrat Jens Klingler informierte am Donnerstag im Rahmen eines Magistratspressegespräches über den aktuellen Sachstand bezüglich der Arbeiten. Diese „befinden sich im Zeitplan, so dass wir uns weiterhin bei allen Tätigkeiten weiter auf die geplante Eröffnung zum 1. März 2020 ausrichten”, betonte Jens Klingler. „Ab der kommenden Woche werden die Arbeiten auch nach außen sichtbar sein, aktuell laufen zudem fünf Ausschreibungen verschiedenster Art.”

    Um den Besuchern des Schwimmbades eine Alternative zu bieten, wurde das Freibad bereits eröffnet. Hiervon profitieren insbesondere die Nutzer von Dauerkarten: „Die komplette Zeit, in denen das Hallenbad geschlossen ist, wird den Dauerkarteninhabern gut geschrieben. Gleichzeitig können diese das Freibad während der vorgezogenen Öffnungszeit bis zum 15. Mai kostenfrei nutzen. Gleiches gilt für den Zeitraum, in dem wir das Freibad nach dem üblichen Schließtermin am 15. September noch weiter betreiben”, ergänzte Jens Klingler. Aktuell liege die Wassertemperatur im Schwimmerbecken bei 22 Grad Celsius.

    Um das Freibad für die Besucher noch attraktiver zu gestalten, wurden frühzeitig die Technischen Betriebsdienste in die Arbeiten mit einbezogen. „Wir haben Flächen entsiegelt, Bäume gepflanzt um die Schattensituation zu verbessern und Blühstreifen für Insekten angelegt. Auch Sanierungen an den Duschen wurden durchgeführt und derzeit erstellen wir einen neuen Zaun”, beschrieb Sabine Vilgis, Leiterin der Technischen Betriebsdienste, das Aufgabenspektrum.  

    Große Schäden an Bäumen

    Allerdings spürt man besonders im Bereich hinter dem Badesee die Auswirkungen des trockenen und heißen Sommers 2018: „Die Nachwirkungen durch die extreme Hitze hat leider zahlreichen Bäumen besonders zu schaffen gemacht”, erläuterte Sabine Vilgis. „Wir müssen hier eine recht hohe Zahl im zweistelligen Bereich herausnehmen, hierzu werden Absperrungen nötig sein, wofür wir um Verständnis bei den Badbesuchern bitten. Das Gebüsch bleibt stehen, aber die toten Bäume müssen wir entfernen, besonders im Bereich der Ahornbäume entlang des Dammes gibt es große Verluste. Die Ursache ist uns nicht bekannt, aber wir werden entsprechende Nachpflanzungen vornehmen.” Benjamin Kloos

     

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