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  • Fr., 31. März 2017, 09:22 Uhr
    Frühlingsempfang der Wirtschaftsregion Bergstraße mit über 400 Gästen

    Steigerung der Lebensqualität und wirtschaftlichen Attraktivität



    Sportliche Leistung zeigte der Partner-Stunt Steffen und Maresa inmitten des Publikums. Foto: Hannelore NowackiBÜRSTADT – Im Jahr des 1250-jährigen Jubiläums der Stadt Bürstadt fand der „Frühlingsempfang der Wirtschaftsregion Bergstraße“ mit weit über 400 Gästen aus Wirtschaft und Politik am Mittwochabend im Bürgerhaus in Bürstadt statt. Eingeladen hatte die Wirtschaftsförderung Bergstraße GmbH (WFB) zu dieser Veranstaltung im Schnittpunkt der beiden Metropolregionen Rhein-Main und Rhein-Neckar als Forum des Dialogs und der Kontaktpflege. Die Themen Sport und Wirtschaft prägten die Reden und den Showteil dieses Abends. Eindrucksvolle Leistungen auf der Bühne zeigten die Cheerleader des TV 1891 Bürstadt mit mehreren Tanzgruppen wie den Tomahawks und T-Pee’s. Eine atemberaubende Vorführung des Partner-Stunts Steffen und Maresa fand inmitten des Publikums statt. Nach den Reden bezauberte die neunjährige Solotänzerin und Teilnehmerin der Weltmeisterschaft im Oktober 2016 Aurelia Gruber von der TG Bobstadt die Zuschauer mit ihrer Tanzvorführung. Als Hausherrin begrüßte Bürgermeisterin Barbara Schader die Gäste. In ihrer Rede betonte sie mit Blick auf die 125-jährige Vereinsgeschichte des TV Bürstadt und die neue Abteilung Cheerleader, wie wichtig es sei ein festes Fundament zu haben, aber auch offen zu sein für Neues. „Ohne ein tragfähiges Fundament sind Sprünge nach oben nicht möglich“, sagte Schader und verband diese Aussage mit dem weiteren zentralen Thema des Abends „Vertrauen und Verantwortung“, die eine zukunftsfähige Stadt brauche. Das Fundament der Stadt böten die Bürger, die diese weiterentwickeln – mit Verantwortung, Solidarität, Mut und Begeisterung.  Die über hundert Vereine in Bürstadt erfüllten sie mit Stolz. Wirtschaftlich blühe der Kreis Bergstraße auf, auch Bürstadt setze auf Bewegung, erklärte die Bürgermeisterin und wünschte den Gästen einen inspirierenden Abend. Auch Landrat und Aufsichtsratsvorsitzender der Wirtschaftsförderung Bergstraße Christian Engelhardt bezog sich in seinen Betrachtungen auf die Leistungen der jungen Sportler, die wüssten, wie man die Kraft gezielt einsetzt. Nur gemeinsam könnten die Bürger etwas erreichen. Für ein Projekt der Region Bergstraße werde Berlin 200.000 Euro zur Verfügung stellen.

    Landrat Christian Engelhardt (rechts), Professor Hanns-Michael Hölz, Bürgermeisterin Barbara Schader, Sparkassenvorstandsmitglied Wolfgang Hensel und WFB-Geschäftsführer Dr. Matthias Zürker standen beim Frühlingsempfang der Wirtschaftsregion Bergstraße am Rednerpult. Foto: Hannelore Nowacki


    Zu vier Themenfeldern nahm Engelhardt Stellung, die aus seiner Sicht im Kreis Bergstraße von Bedeutung sind. Im Bereich Gesundheit mit Ziel einer besten Versorgungsstruktur habe der Kreis einiges auf den Weg gebracht, doch komme es darauf an den „familienfreundlichen Kreis“ auf die Pflege, barrierefreies Wohnen sowie die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf zu erweitern. Bezahlbarer Wohnraum sei derzeit in allen Segmenten knapp, doch sei sozialer Wohnungsbau viel zu eng gedacht. Bildung mit Lust auf Lernen und guten Chancen soll durch den Ausbau der Schulen weiter vorangetrieben werden, den Kreis Bergstraße sieht Engelhardt hier auf der Hälfte des Weges. Auch die Digitalisierung von Wirtschaft und Verwaltung bis zur 1-GB-Vernetzung solle vorangetrieben werden. Als Hauptredner des Abends sprach Professor Hanns-Michael Hölz, Präsident des Olympiastützpunktes Metropolregion Rhein-Neckar und ehemaliger Managing Director der Deutschen Bank AG, zum Thema „Sport und Wirtschaft – zwei Identitäten im Blick auf Vertrauen und Verantwortung?“. Dabei spannte er einen Bogen von der Vorbildfunktion unternehmerischen Handelns für die nachwachsende Generation bis zur Klimapolitik des amerikanischen Präsidenten, die ihm Sorge bereitet, denn „wir sitzen in einem globalen Boot“. Wolfgang Hensel, Mitglied des Vorstandes der Sparkasse Worms-Alzey-Ried, und WFB-Geschäftsführer Dr. Matthias Zürker sprachen die Schlussworte, bevor beim  anschließenden Büffet die Gäste mit einer großen Speisenauswahl verwöhnt wurden. Von leckeren Obstspießen bis hin zum Schnitzel mit Kartoffelsalat im Glas und Kräutern zum Anbeißen war Leckeres und Gesundes geboten. Der Schokoladenbrunnen mag in Konkurrenz zum feinen Kräuterquark gestanden haben. Networking in lebhaften Gesprächsrunden war nun angesagt. Hannelore Nowacki

     

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