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    „Der besondere Weihnachtsmarkt“ – viel Kommunikation und Kunst am und im Bürgerhaus

    Stimmungsvolle Stunden und Glück mit dem Wetter

    „Der besondere Weihnachtsmarkt“, der vom veranstaltenden Verein „Pro Hüttenfeld“ diesen zugkräftigen Titel bekommen hatte, sorgte auch am Stand der Kinder von der Seehofschule für gute Umsätze. Foto: Hannelore Nowacki


    HÜTTENFELD  – Das ganz große Glück beim Weihnachtsmarkt am und im Bürgerhaus war zunächst einmal das Wetter, das die Hüttenfelder und auswärtigen Besucher nicht im Regen stehen ließ. Noch bis in den frühen Nachmittag hinein sah es am Samstag recht trübe aus, mit dicken, dunklen Regenwolken am Himmel. Die Zelte und Pavillons mussten die zupackenden Helfer des Veranstalters „Pro Hüttenfeld e.V.“ im Nassen aufbauen. Stimmungsvolle Stunden erwartete die Besucher des Weihnachtscafés im Foyer des Bürgerhauses ab 15 Uhr mit weihnachtlichen Melodien, gespielt von Birgit Thomas (Klavier) am Klavier und Clara Thomas (Violine). Bei Kaffee und Kuchen, von Vereinsfrauen und backbegeisterten Hüttenfelderinnen selbst gebacken und gespendet, entwickelten sich an den Tischen wie erwartet und gewünscht lebhafte Gespräche.

    Vereinsvorsitzender Werner Gaab  schaute zufrieden in die Runde. „Der Weihnachtsmarkt war als Ort der Kommunikation gedacht – und das ist gelungen“, erklärte er im Gespräch mit dem TIP zur 10-jährigen Erfolgsgeschichte dieses „besonderen“ Weihnachtsmarktes. Auch lege der Verein Wert auf die nichtkommerziellen Angebote an den Ständen. Kreative Hüttenfelder verkauften an den Ständen selbst gemachte kulinarische Spezialitäten, kunsthandwerkliche und begehrte Handarbeiten. Mit einer Standgebühr von zehn Euro oder einem selbst gebackenen Kuchen war die Teilnahme gesichert. Die Eltern der Messdiener hatten fleißig Plätzchen gebacken und Marmelade gekocht, bei Tamara Geist gab es selbst hergestellte Pralinen und andere Geschenkideen wie originelle gehäkelte Kindermützen und praktische Schnullerbänder mit bunten Perlen.

    Familie Ehret hatte Griebenschmalz gemacht und sorgte für den verführerischen Waffelduft auf dem Platz. Der Spaß am Basteln hatte sich für die Kinder der Seehofschule gelohnt, denn ihre Engel, Mobiles und Windlichter fanden schnell Käufer. Kunsthandwerk und künstlerische Gestaltung stand auch bei den anderen ortsansässigen Anbietern im Mittelpunkt. Dieter Ehret ist mit seinen Holzarbeiten bereits über Hüttenfeld hinaus bekannt. Eine riesige Pyramide und das Schloss Rennhof sind Paradestücke. Renate Dietze verarbeitet schöne Motivstoffe zu dekorativen und nützlichen Dingen wie Geschenkbeutel, Lavendelherzen und besonders schöne Topflappen. Glückspilze und Herzkirschen gab es bei Familie Bontenakel aus Stoff gefertigt und ihre lustigen Schwingfiguren an Sprungfedern luden zum Spielen ein. Im Dunkeln leuchteten bei Tiny (Rita) Moos Kugeln und attraktive Schneemänner.

    An ihrem Stand war Karin Portl aus Lorsch schon mit vielen vollen Tüten angekommen, mit schönen Dingen, die sie in dieser Vielfalt nur auf dem Hüttenfelder Weihnachtsmarkt findet, wie sie gerne erzählte. Zur offiziellen Weihnachtsmarkteröffnung im Freien sprachen Ortsvorsteher Karl-Heinz Berg und Bürgermeister Gottfried Störmer Grußworte. Der Evangelische Posaunenchor Neuschloß und der MGV 1892 Sängerbund Hüttenfeld mit seinem Frauenchor und Männerchor stimmten die Zuhörerrunde musikalisch auf Weihnachten ein. Zur Freude der kleineren Kinder kam der Nikolaus mit einem Wägelchen voller süßer Geschenktüten.

    Hannelore Nowacki

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