Vor-Ort-Termin mit dem FDP-Bundestagsabgeordneten Till Mansmann
Störmer wirbt für Verschwenkungstrasse
Diskutierten über die möglichen Auswirkungen der Stromtrasse bei Lampertheim vor Ort: Gottfried Störmer, Till Mansmann, Christopher Hörst und Helmut Hummel (v.l.). Foto: Stadt Lampertheim
LAMPERTHEIM – Welche Auswirkungen hat der Ausbau der Stromtrasse bei Lampertheim auf das geplante Entwicklungsgebiet „Gleisdreieck“? Darüber informierte Bürgermeister Gottfried Störmer am vergangenen Mittwoch Till Mansmann, Mitglied des Bundestages (FDP), bei einem gemeinsamen vor-Ort-Termin.
Im Beisein von Christopher Hörst, Vorsitzender der FDP-Kreistagsfraktion, und Helmut Hummel, FDP-Mitglied in der Stadtverordnetenversammlung, machte Störmer auf die aktuelle Problematik aufmerksam. „Eine Verschwenkung, wie sie unsere Verwaltung vorschlägt, würde eine immense Entlastung für das Gleisdreieck aber auch für Anwohner bringen, die bereits jetzt entlang der Trasse wohnen“, so Störmer. Ohne diese Verschwenkung, könne das Gleisdreieck nicht komplett entwickelt werden. Laut Verwaltungschef sei dabei die größte Herausforderung, alle Eigentümer betroffener Flächen davon zu überzeugen, die Verschwenkung mitzutragen. Mansmann erklärte, dass er sich mit seinen Bergsträßer Kolleginnen und Kollegen der anderen Parteien in Berlin austauschen will, um den Vorschlag der Verschwenkung gemeinsam zu unterstützen. Störmer machte bei dem Termin ebenfalls die Wichtigkeit des Gleisdreiecks deutlich: „Wenn wir in Lampertheim weiteren Wohnraum schaffen wollen, kommen wir um das Gleisdreieck nicht herum. Nur so können wir weiteren Zuwachs sicherstellen.“
Der Dortmunder Übertragungsnetzbetreiber Amprion plant einen Ersatzneubau auf der bestehenden Trasse, welche an der Ostumgehung sowie am Wohngebiet „Rosenstock“ vorbeiführt. Neben zahlreichen Gesprächen mit Amprion, der Bundesnetzagentur, dem hessischen Wirtschaftsministerium sowie der Interessengemeinschaft „Wir stehen unter Strom“ hat die Stadtverwaltung Lampertheim den Vorschlag einer Verschwenkungstrasse entwickelt und eingereicht. Diese Verschwenkung würde die nötigen Abstände zur Wohnbebauung einhalten und somit die vollständige Entwicklung des Gebietes „Gleisdreieck“ garantieren. zg