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  • Mo., 21. Mai 2018, 18:42 Uhr
    Bürstädter Naturschützer freuen sich über Nachwuchs bei Meister Adebar

    Storchennachwuchs auf NABU-Gelände!

    Endlich ist er da: Der langersehnte Storchennachwuchs. Foto: oh

    BÜRSTADT – Seit ein paar Wochen schauen die Mitglieder des Naturschutzbundes (NABU) Bürstadt immer wieder hoffnungsvoll in Richtung der auf ihrem Gelände errichteten Nisthilfe. Dort wechseln sich nämlich seit etwa fünf bis sechs Wochen das Storchen-Weibchen und -Männchen beim Brüten ab. Da Störche eine Brutdauer von etwa 32 Tagen haben, müsste der Nachwuchs also eigentlich geschlüpft sein. Tatsächlich konnten die Naturschützer auch seit ein paar Tagen beobachten, dass die Elterntiere beim Wiedereintreffen am Nest einen Futterbrei hervorwürgten, doch die Kleinen konnten ihre Köpfe zunächst nicht über den Rand der Nistplattform erheben. Am Pfingstmontag war es endlich so weit: NABU-Vorsitzender Michael Held konnte die ersten Belegfotos vom Storchennachwuchs machen, als die Elterntiere sich abwechselten und die Jungstörche fütterten. Es sind mindestens zwei Jungtiere. Somit haben in diesem Jahr nach Jahrzehnten erstmals wieder Störche erfolgreich in Bürstadt gebrütet! Die Aktiven des NABU Bürstadt hoffen nun natürlich, dass die Jungtiere sich weiterhin gut entwickeln und bald schon so groß und kräftig sein werden, dass man sie auf ihrem Gelände regelmäßig gut sehen und klappern hören kann. zg


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