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  • Fr., 18. Januar 2019, 09:35 Uhr
    Freie Wähler-Bürger für Groß-Rohrheim äußern sich zu aktuellen Themen

    Streitlust oder Vergesslichkeit?

    GROSS-ROHRHEIM – „Das Jahr 2018 wurde mit Streitereien und Halbwahrheiten rund um die Besetzung der Position des Gerätewartes bei der Feuerwehr verabschiedet und genauso beginnt unser Bürgermeister das Jahr 2019", kommentiert Walter Öhlenschläger, Vorsitzender der Freien Wähler-Bürger für Groß-Rohrheim die jüngste Berichterstattung zum Neujahrsempfang. Für die Freien Wähler ist nicht nachvollziehbar, weshalb der Bürgermeister einmal mehr von seinen eigenen Vorschlägen ablenken und die Gemeindevertretung in die Verantwortung nehmen will. „Beim Neujahrsempfang sprach er hinsichtlich der Streichung des Budgetansatzes für die Partnerschaft mit der französischen Partnergemeinde von einer unglücklichen Entscheidung der Gemeindevertretung. Offensichtlich hat er über den Jahreswechsel vergessen, dass er es selbst war, der die Streichung beantragte. Bei der Beratung dieser Angelegenheit im Ausschuss für Sport, Kultur- und Jugendfragen rechtfertigte er seine Idee, die vorher den Gemeindevorstand passierte, mit der Argumentation, dass ein Interesse an der Partnerschaft eh so gut wie nicht mehr vorhanden sei. Weshalb er nun in dieser Sache die politische Rolle rückwärts antritt und von seiner Verantwortung ablenken will, liegt entweder an seiner Lust zu streiten oder er hat es schlicht vergessen”, so die Freien Wähler in einer Pressemitteilung. „Genauso unerklärlich ist es, wie er zu der Auffassung gelangt, er könne die am Ortseingang befindlichen Schilder die auf die bestehende Partnerschaft mit Mouzon hinweisen einfach abmontieren. Es wurden lediglich die für das Jahr 2019 vorgesehen Ausgaben für die Partnerschaft mit Mouzon zurück gefahren. Von einer Auflösung der Partnerschaft war nie die Rede und wenn, bedürfte es der Entscheidung in der Gemeindevertretung. Wenn der Bürgermeister sparen möchte und dazu die Sitzungsgelder der Gemeindevertreter (15 Euro pro Sitzung) anspricht, dann ist das an Lächerlichkeit nicht mehr zu überbieten" meint Walter Öhlenschläger weiter. Vor kaum drei Jahren musste die Gemeinde für einen vollkommen überflüssigen Rechtsstreit deutlich über 300.000 Euro aufwenden. Nicht einmal Ansatzweise wurde versucht den oder die Verursacher zur Rechenschaft zu ziehen. Mit diesem Geld hätte man die Partnerschaft 100 Jahre lang bezahlen können. Weitere 20.000 Euro wurden bei der Vermietung einer Immobilie in den Sand gesetzt und es hätten sehr gute Aussichten bestanden, dass sich die Gemeinde zumindest einen Teil dieses Geldes von der  Hausverwaltung zurückholen kann. Doch von einem ernsten Gespräch mit dem zuständigen Verwalter wollte der Bürgermeister nichts wissen. Bleibt festzuhalten dass man auch Steuergelder nur einmal ausgeben kann. Diese Binsenweisheit sei auch nur für den Fall erwähnt, dass das in Vergessenheit geraten sein sollte.” zg

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