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  • Do., 09. April 2015, 15:09 Uhr
    Biblis und EWR kooperieren für schnelles Internet

    Surfen mit Hochgeschwindigkeit

    Johannes Krämer, Geschäftsführer der EWR Netz GmbH (vorne, 2.v.r.); Günter Reichart, Vorstandsmitglied der EWR AG (vorne, rechts außen), Alexandros Stefikos, Leiter der EWR-Anlagentechnik (hinten, links außen) und Thorsten Volz, Vertriebsleiter Privatkunden und DSL-Projektleiter (hinten Mitte). Foto: oh


    BIBLIS - Am Donnerstag wurde es offiziell: Bürgermeister Felix Kusicka unterschrieb gemeinsam mit dem Geschäftsführer der EWR Netz GmbH, Johannes Krämer, den Kooperationsvertrag zum Ausbau des Breitbandnetzes in Biblis. Noch im April wird der Netzbetreiber mit der Verlegung von Glasfaserkabel in der Gemeinde starten. Damit können die Bürger bis Ende des Jahres mit Highspeed durch das World Wide Web surfen. Mit der Anbindung an das schnelle Internet gewinnt Biblis einen wichtigen Standortfaktor. Denn bisher war die Gemeinde mit DSL deutlich unterversorgt.

    Nach Ende der Bauarbeiten können die Bürger dann auf Internetbandbreiten von bis zu 100 Megabit pro Sekunde zugreifen. Hierzu wird die EWR AG Internet- und Telefonieprodukte anbieten. Spezielle Produkte für Geschäftskunden in Biblis sollen ebenfalls angeboten werden – dies hat das Energieunternehmen in einem „Letter of Intent“ (LOI) dargelegt, den Bürgermeister Kusicka und EWR-Vorstand Günter Reichart ebenfalls vor Ort unterzeichneten.

    „Mit den dann verfügbaren Up-/Download Geschwindigkeiten kann Biblis in Kürze einen wesentlichen Baustein für die Ansiedlung von Betrieben anbieten, die für ihre wissensbasierten Dienstleistungen grundsätzlich schnelles Internet benötigen. Perspektivisch ein klarer Standortvorteil für unsere Gemeinde“, führt Bürgermeister Kusicka ergänzend aus.

    Der Ausbau des Glasfasernetzes hat dabei nicht nur Vorteile für die Bürger in der Region. Auch für die EWR Netz GmbH ist diese Maßnahme eine wichtige Grundlage für die Zukunft. Denn durch die gestiegenen Anforderungen an die Netze, die die Energiewende mit sich bringt, muss das Unternehmen intensiv in deren Kommunikationsfähigkeit investieren. „In diesem Zusammenhang verbinden wir unsere Notwendigkeit mit dem Nutzen für die Bürger in unserem Netzgebiet“, erklärt Krämer. Für den Ausbau verwendet das Unternehmen größtenteils bereits bestehende Strukturen, wie Freileitungen oder Leerrohre, um die Baumaßnahmen so gering wie möglich zu halten. zg

     

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