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  • Mi., 12. Mai 2021, 14:29 Uhr
    ORTSBEIRAT BOBSTADT: Stellvertreter ist Bernd Rudolph (CDU) / Ursula Cornelius: CDU will nach vorne schauen

    Svenja Halkenhäuser von den Freien Wählern neue Ortsvorsteherin

    Svenja Halkenhäuser (Freie Wähler) ist die neue Ortsvorsteherin in Bobstadt, Bernd Rudolph (CDU; v.r.) ihr Stellvertreter. Foto: Hannelore Nowacki


    BOBSTADT – Zur konstituierenden Sitzung des Bobstädter Ortsbeirats am Dienstagabend hatte Uwe Metzner (Grüne) als noch amtierende Ortsvorsteher eingeladen. In der Sporthalle waren die Tische für die neun Mitglieder des neuen Ortsbeirats weit gestellt, auch die Zuschauer saßen Corona konform mit Abständen. Metzner eröffnete die Sitzung mit der Begrüßung der neuen Mitglieder und auch der ehemaligen Mitglieder des Ortsbeirats.  Anwesend waren Stadtverordnetenvorsteher Franz Siegl und mehrere Stadtverordnete. Im Rückblick auf die vergangenen fünf Jahre nannte Metzner Entscheidungen und Themen, mit denen sich der Ortsbeirat beschäftigt hatte wie den Vorplatz am alten Rathaus, die Chausseeallee, die Bebauung des Messplatzes, Verkehrsfragen in der Frankensteinstraße und dem Radweg nach Bürstadt. Die Wahl der neuen Ortsvorsteherin verlief zügig – die einzige Kandidatin Svenja Halkenhäuser (FW) wurde durch Handzeichen mit 6 Ja-Stimmen bei 2 Enthaltungen zur neuen Ortsvorsteherin gewählt. Nach ihrer kurzen Stellungnahme zur Wahl übernahm Svenja Halkenhäuser die Sitzungsleitung. Ebenso rasch ging es bei der Wahl von Bernd Rudolph (CDU) zum stellvertretenden Ortsvorsteher mit sieben Ja-Stimmen und einer Enthaltung. Ursula Cornelius (CDU) meldete sich mit einer Stellungnahme zur Kandidatenauswahl zu Wort. „Wir sind vor vollendete Tatsachen gestellt worden, wollen aber hiermit die Personaldiskussion beenden und in die Sacharbeit einsteigen und nach vorne schauen – es geht um die Menschen, für die wir es machen“. Bernd Rudolph (CDU) sei ein geeigneter Kandidat. Hintergrund ist der Stimmenvorsprung der CDU mit 29,86 Prozent gegenüber den Freien Wählern (FW) mit 29,31 Prozent bei der Wahl zum Ortsbeirat am 14. März (der TIP berichtete). Als Schriftführer wurde der von der Verwaltung vorgeschlagene Parlamentsbeauftragte Timo Spreng einstimmig gewählt, ebenso Birgit Keiber vom Hauptamt als stellvertretende Schriftführerin. Zum Tagesordnungspunkt Anfragen und Mitteilungen erteilte Ortsvorsteherin Halkenhäuser Bürgermeisterin Barbara Schader das Wort, die ihr zur Wahl gratulierte. Die Entwicklung der aktuellen Baumaßnahmen in Bobstadt erläuterte Schader: Keine Probleme gebe es in der Bergstraße, die Arbeiten verlaufen plangemäß und sollen fristgerecht im Juli beendet sein. Umleitungen seien ausgeschildert, alles sei erreichbar. Die private Baumaßnahme in der Frankensteinstraße mit Ampelregelung sei schon länger angemeldet gewesen. Die Entschärfung der Kurve zur Frankensteinstraße durch einen Kreisel sei von Hessen Mobil abgelehnt worden, weil es dort zu wenige Verkehrsunfälle gegeben habe. Eine Entschärfung in anderer Form soll in diesem Jahr angegangen werden. Nach einer Anregung von Wolfgang Maurer beim Ortsbeirat wurde auf 3.000 Quadratmetern An der Tuchbleiche in Absprache mit dem städtischen Umweltbeauftragten Henry Riechmann eine artenreiche Blumenwiese mit einer „Bobstädter Mischung“ aus über 30 Blumen und Kräutern aus der Region angelegt. Bürgermeisterin Schader dankte dem Initiator und den Anliegern für die Unterstützung. Zur Sporthalle teilte Schader mit, dass die Sanierungsarbeiten Ende dieses Jahres oder zu Beginn des nächsten Jahres starten. Der Bau habe sich verzögert, weil wegen eines Personalwechsels bei den Architekten ein neues Leistungsverzeichnis zu erstellen sei. Ortsbeiratsmitglied Holger Halkenhäuser wollte wissen, welche verkehrlichen Maßnahmen auf dem Feldweg ab Feuerwehr Bobstadt in Richtung Hofheim und Biblis zu ergreifen sind, da sich landwirtschaftlicher Verkehr und Autos begegnen. Schader erklärte, dass es sich um einen Feldweg handele, der im Rahmen der Flurbereinigung für Landmaschinen ausgebaut worden und kein Straßenraum für Begegnungsverkehr sei. Die vorgesehene Bürgerversammlung zum Starkregenereignis in Bobstadt vor zwei Jahren mit der Vorstellung der Prüfergebnisse durch das Ingenieurbüro Unger solle stattfinden sobald es die Corona-Lage zulasse. Hannelore Nowacki

     

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