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  • Mo., 14. Mai 2018, 09:38 Uhr
    Viertätige Reise nach Berlin

    TC Rot-Weiss auf politischer Bildungsfahrt

    Pressewart Robert Lenhardt bedankte sich im Namen des Tennisclubs bei Christine Lambrecht für die Einladung mit einem Gastgeschenk, einem Reisebildband über Israel. Foto: oh


     

     

    LAMPERTHEIM - „Berlin ist eine Reise wert“ - Diesen Eindruck bekam eine Gruppe von 24 Personen des Tennisclubs Lampertheim, bei einer viertägigen Reise zur Bundeshauptstadt vermittelt. Die Organisation und Zusammenstellung der Reisegruppe unterlag ihrem Pressewart Robert Lenhardt. Eingeladen zu ihrer ersten Wahlkreisfahrt in dieser Legislaturperiode hatte die politische Vertreterin der SPD für den Kreis Bergstraße und parlamentarische Staatssekretärin Christine Lambrecht. Nach fünf Stunden war der Hauptbahnhof in Berlin erreicht und schon ging es mit dem ersten Programmpunkt der Reise los: der erste Teil der Stadtrundfahrt. Vorbei an politischen wie kulturellen Sehenswürdigkeiten, unter anderem dem ARD-Hauptstadtstudio, Charitè, Kongresshalle - im Volksmund „Schwangere Auster“ bezeichnet, Bundespräsidialamt im Schloss Bellevue, die Straße 17. Juni (Fanmeile) entlang zum Brandenburger Tor sowie die Nikolaikirche und Marienkirche – die beiden ältesten Kirchen in Berlin. Weiter ging die Fahrt in Richtung des im Ostteil Berlin gelegenen Hotels auf der eineinhalb Kilometer langen Prachtstraße „Untern den Linden“ vorbei an dem „Tränenpalast“ – ehemaliger Ort der Grenzabfertigung und an den „Hackeschen Höfen“. Am nächsten Morgen stand ein Sicherheits-Check im Reichstagsgebäude mit Besichtigung des Plenarsaals und Besuch der Glaskuppel auf dem Tagesprogramm. Bei einer Fragestunde mit Lambrecht, bei der sich Lenhardt für die Einladung, im Namen des Tennisclubs mit einem Gastgeschenk, einem Reisebildband über Israel, bedankte und mit einem anschließenden Gruppenbild auf der Besucherebene wurde der Vormittag abgeschlossen. Nach einem Mittagessen in Berlin-Mitte stand der zweite Teil der Stadtrundfahrt an. Neben der Einkaufsmeile Kurfürstendamm, führte die Fahrt über den Landwehrkanal, vorbei am historischen Gebäudekomplex „Bendlerblock“. Vorbei am ehemaligen Grenzübergang „Checkpoint-Charly“ traf die Gruppe in der Gedenkstätte „Berlin-Hohenschönhausen“, der ehemaligen Zentralen Untersuchungshaftanstalt der Stasi zu einem Informationsgespräch mit Führung ein. Diese Führung wurde von einem ehemaligen Fluchthelfer durchgeführt, der als Siebzehnjähriger verraten wurde und für mehrere Jahre in einer Einzelzelle, wie alle dort politischen inhaftierten, eingesperrt war. Am dritten Tag fand ein Informationsvortrag beim Technischen Hilfswerk für Berlin (THW) statt. Nach einem vorzüglichen Mittagsessen im Restaurant Haus Sanssouci, direkt am Wannsee, wurde mit einem Besuch im Haus der Wannsee-Konferenz, die Stätte der „Endlösung der Judenfrage“ am 20. Januar 1942, besichtigt. Auch diese Besichtigung mit zahlreichen Bildern und Dokumentaufnahmen über die gräulichsten Taten der Nazizeit ließen manchem Besucher Tränen in die Augen schießen. Der letzte Tag der Bildungsfahrt fand im Besucherzentrum des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit statt, das direkt am sogenannten Todesstreifen der Berliner Mauer seinen Sitz hat. Alle Teilnehmer bei dieser Wahlkreisfahrt waren begeistert von der Durchführung und Organisation dieser erfahrungs- und erlebnisreichen Tage in Berlin und fanden nur überaus lobende Worte. zg

     

     

     

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