Mo., 14. Mai 2018, 12:00 Uhr
Erstes Treffen von „Unser Dorf hat Zukunft“
Teilnehmer sammeln viele Ideen
HÜTTENFELD - Vergangene Woche fand im Hüttenfelder Bürgerhaus das erste Treffen für den Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ statt, zu dem Ortsvorsteher Karl Heinz Berg sämtliche Vertreter aller Hüttenfelder Vereine eingeladen hatte. Ziel dieses hessischen Wettbewerbs ist es, kleine Dörfer auch in Zukunft attraktiv zu machen. Dabei werden innovative Ideen und Projekte der Bürgerinnen und Bürger sowie ehrenamtliches Engagement herausgestellt. Auch in Hüttenfeld wurden schon einige gute Ideen gesammelt und nun beim ersten gemeinsamen Treffen der Vereinsvertreter im Bürgerhaus diskutiert. Der erste Programmpunkt bezog sich auf eine Hausaufgabenbetreuung in der Grundschule. Karin Böttger, die Schulleiterin der Seehofschule Hüttenfeld, berichtete, dass etwa zehn Kinder mit Migrationshintergrund außerhalb der regulären Schulzeit Unterstützung bei ihren Hausaufgaben benötigen. Bei dem Treffen wurde überlegt, wer eine solche Betreuung übernehmen könnte und ob eine finanzielle Entlohnung eingeführt werden solle, wenn sich niemand ehrenamtlich dazu bereiterklärt. Die Finanzierung solle in diesem Falle über Spenden laufen. Anschließend wurden drei Vorschläge diskutiert, die im Vorhinein von der Bürgerinitiative „Pro Hüttenfeld“ eingereicht worden waren. Der Vorschlag, eine Grillhütte gegenüber von den Schrebergärten zu bauen, musste aus bautechnischen Gründen leider direkt abgelehnt werden. Die Idee für einen Künstlerweg um Hüttenfeld stieß auf allgemeine Begeisterung. Bis zum nächsten Treffen im September haben es sich die Projektteilnehmer zur Aufgabe gemacht, einen passenden Weg dafür zu finden sowie Hüttenfelder Künstler anzusprechen, die eines ihrer Werke für dieses Projekt zur Verfügung stellen könnten. Der letzte Vorschlag der Bürgerinitiative bezog sich auf die Flora und Fauna Hüttenfelds in Verbindung mit dem Erscheinungsbild des Ortes. Die Ortseingänge sollen mit mehrjährigen Blumenwiesen verschönert werden. So würden verwilderte und verschmutzte Grünstreifen der Vergangenheit angehören. Als positiven Nebeneffekt bietet diese Bepflanzung einen besseren Lebensraum für Bienen und die Grundlage für guten Hüttenfelder Honig. Um diesen Vorschlag umsetzen zu können, werden bis zum nächsten Treffen geeignete Grünflächen gesucht. Diesbezüglich wurde auch eine Pflanzen-Tauschbörse bei den Kleingärtnern diskutiert. Dieses Konzept wird bis zum nächsten Mal konkretisiert. Von einem anderen Teilnehmer wurde ein Rastplatz für Fahrradfahrer am Hüttenfelder Friedhof vorgeschlagen. Da dieser Weg auf einer beliebten Radroute liegt, trifft man dort oft Fernradfahrer an. „Pro Hüttenfeld“ kündigte seine Unterstützung bei der Umsetzung an. Am Ende des Treffens wurde über die Idee eines Straßenflohmarktes in Hüttenfeld nachgedacht, bei dem jeder Haushalt an der Straße, im eigenen Hof oder der Garage Dinge zum Kauf anbieten kann. Auch diese Idee wird nun ausgearbeitet. Das nächste Treffen der Projektgruppe findet am Mittwoch, 5. September um 19 Uhr im Bürgerhaus statt. zg