Di., 18.08.2026
Die Gratiszeitung für Lampertheim und das hessische Ried
  • Startseite
  • Sport
  • Termine
  • Stellenmarkt
  • Mo., 22. August 2016, 15:19 Uhr
    MGV Sängerlust feierte 40. Zeltfest an drei Tagen mit guter Stimmung

    „The Lords“ brachten die Festwiese in Bewegung

    Ein Höhepunkt des 40. Zeltfestes - „The Lords“ zogen das Publikum von den Bänken: Klaus-Peter „Leo“ Lietz (Gitarre und Gesang), Bernd Zamulo (Bass und Gesang) und Josef „Jupp“ Bauer (Gitarre und Gesang). Die Lords haben 1943, 1946 und 1951 das Licht der Welt erblickt (von links). Der Jüngste ist der 52-jährige Schlagzeuger Philippe Seminara, der seit 2011 fest zur Band gehört. Foto: Hannelore Nowacki

    Ein Höhepunkt des 40. Zeltfestes - „The Lords“ zogen das Publikum von den Bänken: Klaus-Peter „Leo“ Lietz (Gitarre und Gesang), Bernd Zamulo (Bass und Gesang) und Josef „Jupp“ Bauer (Gitarre und Gesang). Die Lords haben 1943, 1946 und 1951 das Licht der Welt erblickt (von links). Der Jüngste ist der 52-jährige Schlagzeuger Philippe Seminara, der seit 2011 fest zur Band gehört. Foto: Hannelore Nowacki

    BÜRSTADT – Das 40. Zeltfest feierte der MGV Sängerlust am Wochenende, eigentlich ein Sommerfest im Grünen mit Romantikflair, doch der Sommer legte eine Pause ein, es wurde frisch und nass, eher ungemütliches Jackenwetter. Dafür heizten die Musiker den Besuchern kräftig ein – die junge Band „Dusty Sound“ spielte am Freitagabend für das altersgemischte Publikum, am Sonntagvormittag begeisterten die „Original Blütenjazzer“ aus Bensheim die Frühschoppenbesucher zum dritten Mal in Folge. Zur besten Showtime am Samstagabend betraten „The Lords“ die Bühne und holten die Fans von den Bänken. Sie können es einfach -  sie rockten die Festwiese etwa zwei Stunden mit alten und neuen Hits aus ihrer 57-jährigen Bandgeschichte und entfesselten Wogen der Begeisterung. Die Fans zeigten sich temperamentvoll wie die reiferen Herren auf der Bühne und tanzten die Kälte weg. Nach dem neuen Song „Another Life“ kündigte Sänger und Gitarrist Lord Leo „eine uralte Nummer“ an - „Have a Drink on me“, wobei „uralt“ im Falle der „Lords“ ein stimmungssteigerndes Qualitätsmerkmal ist.

    „The Lords“ wissen auch nach vielen Jahrzehnten ihrer Erfolgsgeschichte bei ihren Fans den Funken der Begeisterung zu entzünden. Foto: Hannelore Nowacki


    So ging es weiter mit Gloryland und Poor Boy zu den Wurzeln. Die Arme hoch heben und mitsingen war angesagt, eine Gute-Laune-Übung auch bei „Michael“. Beim Rock’n Roll-Medley bewiesen „The Lords“ großartiges Entertainment, brachten das Publikum außer Rand und Band. Alles hat ein Ende und so packten dann auch die „The Lords“ ihre Sachen. Vereinsvorsitzender Roland Gündling entließ die Zeltfestbesucher zufrieden in die mondhelle Nacht. Etwa 300 Besucher waren gekommen, um die nach eigener Bekundung „dienstälteste Rockband der Welt“ aus nächster Nähe zu erleben. Auch Conny Koroscha war voll auf ihre Kosten gekommen. Ihre Begeisterung für „The Lords“ dauert schon Jahrzehnte, wie ihr mitgebrachtes Plattenalbum „Shakin‘ All Over“ aus dem Jahr 1966 bezeugt – und nun noch mit drei Autogrammen der überlebenden Bandmitglieder versehen.

    Vereinsvorsitzender Gündling war froh, dass der Himmel sich am Abend aufgehellt hatte, denn das dekorative runde Festzelt aus feiner Fallschirmseide mit einem Durchmesser von zwanzig Metern sei im Gegensatz zu den übrigen Zelten nicht regendicht. Sonnige Aussichten boten jedenfalls die Sonnenblumen auf den Tischen. Kulinarische Leckerbissen kamen aus der Sängerlust-Küche, wunderbare Düfte wehten bisweilen über die Festwiese. Zwiebelschnitzel und weitere Schnitzelvariationen, hausgemachte Hamburger, Hackbraten und Bratwurst waren verlockende Gründe, länger beim Zeltfest zu verweilen. Stimmungsmacher gab es auf der Bühne und an der Cocktailbar. Hannelore Nowacki

     

     

     

    Beitrag aus der Rubrik

    » Bürstadt und Stadtteile
    » Lokal
    Anzeige Online StellenmarktAnzeige dkge 1x1Anzeige dkge 2x2
    Anzeige NK Worms und RheinhessenAnzeige TicketshopAnzeige 3 Anzeige - 2