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  • Do., 17. Juni 2021, 09:49 Uhr
    CULTUR COMMUNAL: Die nächsten beiden Videos sind bereits online

    „thirty minutes for culture“ geht in die nächste Runde

    „Beatles für Bass und Gesang“ lautet der Titel eines der beiden neuesten Projekte im Rahmen von 30 minutes for culture. Foto: oh


    LAMPERTHEIM – Aufgrund der aktuellen Lage durch die Corona- Pandemie, der dadurch abgesagten Konzerte und der sehr schwierigen Situation vieler Künstler möchte cultur communal der Stadt Lampertheim mit einem neuen Angebot Unterstützung anbieten und trotz Veranstaltungsabsagen einen öffentlichen Auftrittsrahmen im Schwanensaal schaffen. Im Rahmen des Videosprojektes „thirty minutes for culture“ gibt es zwei neue Videos: 

    The Beat Kings" lautet der Titel des ersten Videos. Die Band hat sich aus einem MIL-Projekt, welches unter dem Motto „Oldies but Goldies“ aufgeführt wurde, gegründet. Den Spaß und das Lebensgefühl, den man bei dieser Musik spürt, hat die Bandmitglieder dazu bewogen, eine neue Formation zu gründen: „The Beat Kings“. Songs der 50er, 60er und 70er Jahre haben unzählige zeitlose Superhits hervorgebracht, die auch heute noch bei Jung und Alt bekannt und beliebt sind. Mit Herzblut und von Hand gemachte Musik unterstützte die Aufbruchsstimmung der Jugend. The Beatles, The Rolling Stones, The Tremeloes, Bee Gees, Beach Boys, Simon & Garfunkel und viele andere Bands vermittelten ein neues Lebensgefühl und die Hoffnung auf eine bessere Welt. Musiker dieser Formation sind: Helmut Wehe  (Guitar & Vocal), Siggi Groß (Guitar & Vocal), Kai Häfner (Saxofon & Vocal), Thomas Heiß (Bass & Vocal), Andreas „Andy“ Haberer (Keyboard & Vocal) und Hans-Jürgen Götz (Drums). Kulturfachbereichsleiter Rolf Hecher ist begeistert: „Diese Musik, diese Band und die Entstehungsgeschichte durch unsere lokale Projektarbeit, ist eine besondere Freude für uns und für mich persönlich. Die Qualität der Musiker ist sicherlich überdurchschnittlich und das Lebensgefühl Ihrer Musik prägte nicht nur vergangene Generationen, sondern ist heute noch sehr präsent. Ihr seid wahre Kings, besser noch Beat Kings. Für mich gilt: Diese Musik wird nie vergessen werden können, weil es das ausdrückt was uns als Menschen eigentlich ausmacht. Wir sind fühlende, emotionale Wesen und diese Musik zeigt uns das auf eindrückliche Weise. Danke für diesen wunderbaren Beitrag.”

    Das zweite neue Video trägt den Titel „Beatles für Bass und Gesang“. „Für mein Herzens-Projekt „Bass und Gesang“ habe ich vor einigen Jahren angefangen, Lieder, die normalerweise von einer Band oder einem Orchester gespielt werden, für Gesang und Bass als einziges Instrument zu arrangieren. Heraus gekommen sind eine Reihe von Arrangements, die verschiedene Stile und Spieltechniken, wie Slap- und Tap-Techniken u.v.m. präsentieren. Im Kontext einer Band oder einem Orchester wird der Bass meist nur unterbewusst wahrgenommen, obwohl er die Basis bildet (daher auch der Name „Bass“). In meinem Projekt möchte ich zeigen, dass der Bass auch gut als Solo-Instrument gespielt werden kann und zeige die unterschiedlichen Facetten zwischen lyrischwarm-

    harmonisch bis zu aggressiv-hart-perkussiv. Wegen dieser Vielfältigkeitbenutze ich auch  erschiedene Akustik- und E-Bässe. Ich habe Auszüge aus diesem Programm bereits mehrfach live gespielt, auf Youtube gibt es auch einige Videos. Während die Aufführungen in der Vergangenheit immer nur mit einer zusätzlichen Person am Gesang gemacht wurden, sind dieses Mal gleich drei

    weitere Sänger*innen zu hören”, so Projektleiter Frank Willi Schmidt. Das Programm heißt „Beatles für Bass und Gesang“, da es nur Lieder enthält, die von einem oder mehreren Mitgliedern der

    Beatles geschrieben wurden. „Begleitet werde ich von Pamela Fröhlich, mit der ich bisher die meisten Auftritte mit diesem Programm hatte. Die zweite Sängerin ist Judith Marien. Als männlichen Gegenpart habe ich Chris Linder engagiert, der bereits einige Male bei der MIL mitgespielt hat.” Auch hier ist Kulturfachbereichsleiter Rolf Hecher sehr angetan: „Lieber Frank-Willi, das ist mal wieder eine Darstellung, die ohne 30minfc gar nicht möglich gewesen wäre. Ich weiß, dass viel Mühe und richtige Arbeit dahintersteckt. Wenn ich richtig sehe, stehen mehr Bässe als Menschen. Künstler*innen auf der Bühne. Spaß: Wenn dein Bass noch singen könnte, wärst du wahrscheinlich alleine im Projekt gewesen. Gut, dass das noch nicht soweit ist. Deine guten Mitstreiter auf der Bühne haben das Projekt getragen und den jeweiligen Bass zur Geltung gebracht. Eine gute Künstlerauswahl. Ich glaube, dass noch nie jemand so die Beatles gehört und gesehen hat. Danke nochmals für etwas Außergewöhnliches, das scheint ein Markenzeichen von Dir zu werden.” zg 

     

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